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    Westerwelle für Gedenkminute bei Olympia in London

    Aktion soll Opfer des München-Attentats von 1972 ehren

    Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich für eine Gedenkminute während der Olympischen Spiele in London eingesetzt. Damit solle der Toten bei dem Olympia-Attentat in München vor 40 Jahren gedacht werden, schrieb Westerwelle laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung in einem Brief an den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge.

    Darin heiße es: "Ein Moment des Innehaltens zu einem geeigneten Zeitpunkt der Olympischen Sommerspiele in London, 40 Jahre nach München, wäre eine menschliche Geste und ein würdevolles Zeichen dafür, dass Gewalt und Terror in der olympischen Idee keinen Platz haben."

    Die Ereignisse im Olympischen Dorf von München sollten "keinen Schatten auf die Spiele in London werfen", schrieb Westerwelle demnach weiter. "Aber sie sollten dort auch nicht vergessen werden." Der Terroranschlag habe "nicht nur der israelischen Olympia-Mannschaft" gegolten, sondern auch der "olympischen Idee friedlicher Völkerverständigung und Freundschaft".

    Bei den Spielen 1972 in München hatten palästinensische Terroristen israelische Sportler als Geiseln genommen. Elf Israelis kamen bei der Geiselnahme und der versuchten Geiselbefreiung ums Leben. Überlebende des Anschlags hatten kürzlich Bundespräsident Joachim Gauck bei dessen Besuch in Israel darum gebeten, sich für eine Gedenkminute einzusetzen.

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