Entdecken Sie Yahoo! mit Ihren Freunden

Entdecken Sie Nachrichten, Videos und andere Inhalte, die Ihre Freunde gelesen oder gesehen haben. Welche Ihrer Aktivitäten andere sehen, bestimmen Sie alleine.

Zuerst

WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Berlin dringt auf raschen Wiederaufbau in Libyen

    De Maizière hält Bundeswehreinsatz für unwahrscheinlich

    Die Bundesregierung dringt auf rasche Hilfen für den Wiederaufbau in Libyen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte dafür in Berlin deutsche Unterstützung zu. Unions-Fraktionsvize Andreas Schockenhoff ging auf Distanz zu der Entscheidung der Bundesregierung vom März, den internationalen Militäreinsatz zu Libyen im UN-Sicherheitsrat nicht mitzutragen.

    Vor dem Beginn einer internationalen Konferenz zum Wiederaufbau Libyens am Nachmittag in Paris kündigte Merkel an, Deutschland könne unter anderem im Bereich der Wassertechnik, aber auch beim Aufbau demokratischer Strukturen helfen. Sie "freue" sich, dass der Nationale Übergangsrat der Rebellen bei dem Treffen in Paris erklären werde, welche Art von Unterstützung benötigt werde, sagte die Kanzlerin weiter nach einem Treffen mit Portugals Regierungschef Pedro Passos Coelho.

    Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte, Deutschland unterstütze Libyen auf dem Weg in die Demokratie, "wie wir das in Ägypten und Tunesien auch tun". Insbesondere müssten die bislang im Ausland eingefrorenen libyschen Gelder nun rasch dem Wiederaufbau dort zugute kommen, sagte Westerwelle am Rande der FDP-Fraktionsklausur in Bensberg. Konzentrieren wolle sich Deutschland auch auf wirtschaftliche und humanitäre Unterstützung.

    Eine Beteiligung deutscher Soldaten an einem möglichen internationalen Stabilisierungseinsatz bezeichnete der Außenminister dagegen als unwahrscheinlich, da der Nationale Übergangsrat in Libyen einen solchen Einsatz selbst nicht anstrebe. "Nach allem was wir hören, will der Nationale Übergangsrat, der ja sehr selbstbewusst ist, gerade Sicherheitskräfte und erst recht aus dem Westen gar nicht im Land haben", sagte auch Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) der ARD. Als möglich bezeichnete de Maizière aber "Erste Hilfe" etwa bei Transport, Logistik und in sanitären Fragen.

    Schockenhoff räumte indirekt ein, es sei aus heutiger Sicht falsch gewesen, den internationalen Militäreinsatz zu Libyen im UN-Sicherheitsrat nicht mitzutragen. Zwar sei diese Entscheidung aus damaliger Sicht nachvollziehbar gewesen, doch "man muss auch sagen können, die Bedenken, die wir damals hatten, haben sich zum Glück nicht als richtig erwiesen", sagte Schockenhoff im Deutschlandfunk.

    Westerwelle hatte die deutsche Stimmenthaltung im UN-Sicherheitsrat zu dem Militäreinsatz auch im Nachhinein wiederholt verteidigt. Auch würdigte er erst nach einigem Zögern den Erfolg des Eingreifens der NATO, weswegen er auch in den eigenen Reihen kritisiert worden war.

    Quizaction

     

    59 Kommentare

    • holger b  •  vor 8 Monaten
      ausgerechnet diese hinterweltler möchtegern politiker wollen auf einmal helfen.wenn die deutsche demokratie da eingeführt wird ,na dann gute nacht.die sind nicht in der lage deutschland wieder demokratisch zu machen und wollen da helfen.deutschland geht den bach runter und diese ausbeuter regierung kümmert sich nur noch ums ausland.will die merkel wieder mal ein orden ergattern ? wofür die die orden bekommt weiß die doch so wie so nicht.mächtigste frau der welt ? na klar wer deutsche steuergelder an jeden ausländichen bettler verteilt muß natürlich vom ausland gewürdigt werden.und dann dieser westerwille ,der verheuchelte typ soll doch endlich in die wüste verschwinden und das andere verlogene pack soll er gleich mit nehmen.
    • u77  •  vor 8 Monaten
      Dieses Jahr 2011 steckt noch voller Überraschungen...
    • Rafaela  •  vor 8 Monaten
      Respekt vor Westerwelle, dass er sich gegen die Beteiligung am Nato-Überfall auf das sozial bestgestellte Land Afrikas ausgesprochen hat.
      Was, wenn Afrikanische Luftwaffe die Rebellen in London oder die gewalttätigen 1. Mai Demonstranten in Berlin unterstützen würden, nachdem man vorher noch ihr Anzetteln von Krawallen heimlich unterstützt und gefördert hätte?
      Der Nato-Angriff und das Freischiessen des Weges für die sog. Rebellen durch 20 000 Nato-Luftangriffe mit 50 000 Toten erfolgte zur weiteren Steigerung der in den letzten Jahren ständig erhöhten Sozialausgaben zugunsten des libyschen Volker?
    • Horst  •  vor 8 Monaten
      Der EURO ist bald Vergangenheit und in Lybien gibts bekannterweise ÖL...
      More Questions?!
    • smael  •  vor 8 Monaten
      Gerafe in der Wasseraufbereitung (Kläranlagen) haben einige der Nordafrikanischen Staaten aber auch Südamerikanischen Staaten sicherlich noch nachholbedarf.

      Meine einschätzung ist das viel Abwasser einfach im Meer durch ein Flussdelta endet.
    • Wil  •  vor 8 Monaten
      Hat die Alte eigentlich noch alle Latten am Zaun?
      Die hat ein pathologisches Helfersyndrom, dass sie gerne mit eigenem
      Geld befrieden darf!
      Statt sich um Libyen ihren hohlen Kopf zu zerbrechen, sollte sie sich
      lieber mal um Deutschland und die Deutschen Gedanken machen!
      Von Deutschen wird sie schließlich bezahlt, aber nicht um als Karnevals-
      schlampe unser Volksvermögen, wie Kamelle beim Kölner Karnevall
      unter die Jecken, in alle Welt zu verschleudern!
    • Don  •  vor 8 Monaten
      tod den deutschen politikern und dem yahoo portal!!!
    • petri  •  vor 8 Monaten
      jawoll,immer schön Kriege anzetteln und alles dem Erdboden gleich machen,wir doofen
      Deutschen zahlen den Aufbau schon ,wir haben ja schliesslich den Krieg verloren.
      So ist dass nun mal wer verliert bezahlt.
    • 1er vonvielen  •  vor 8 Monaten
      absolut irre,
      wir sollen ein land aufbauen was soviel öl hat das die es sogar verkaufen müssen.
      aber sicher sind wir wieder mal zu doof um zusammenhänge zu begreifen.
      die freizeitkrieger haben zwar den finger an der kalaschnikov krumm gemacht aber beim wiederaufbau machen diese figuren keinen finger krumm, geschweige dann den rücken.
      sind nicht so doof wie der deutsche michel, welcher abgemolken wird bis das blut kommt.
      tante schweinebacke mit ihrem saustall wird es schon richten.
      und wir halten weiter still und dürfen bald wieder zwischen 3 ÜBELN mit 3 buchstaben demokratisch wählen.
    • Walter  •  vor 8 Monaten
      Wann werden sich diese Arschlöcher in Berlin endlich mal um ihren eigenen Scheiß kümmern?
    • Mathias  •  vor 8 Monaten
      Eines ist doch wohl klar: In Libyen gab es noch nie was, in Libyen gibts auch heute nichts und in Libyen wird es auch nie etwas, zum Aufbau lohnenswertes geben.

      Hier werden wieder nur einmal mehr, die Satteltaschen einiger weniger auf kosten vieler gefuellt.
    • Sächsin-Vroni  •  vor 8 Monaten
      Und Deutschland zahl und zahlt und zahlt

      - Eurorettungsschirm
      - Eurobonds
      - Hungerhilfen
      - Aufbauhilfen
      - größter Nettozahler der EU

      Und Deutschland zahl und zahlt und zahlt
    • Antal  •  vor 8 Monaten
      Den Span im Auge deines Bruder siehst Du ( Mutter Angela), den Balken im eigenen Auge erkennst Du nicht (Tante Angela)!!!
    • nicole  •  vor 8 Monaten
      Mal abgesehen vom Inhalt des Artikels.... Man kann nicht auf etwas "dringen", sondern nur auf etwas draengen. Es muesste also "draengt auf" heissen. Da muss man sich ja fuer die sogenannten Journalisten hier fremdschaemen.
    • Mike  •  vor 8 Monaten
      Deutschland ist nun mal ein Exportland und mit Ausfuhren sichert man sich zuhause die Arbeitsplaetze - Hallo?? Begreift das einer hier??? Politik hin oder her, sie mag noch so verlogen sein (und das nicht erst seit der Libyen-Krise) aber am Ende profitieren wir davon. Und manche schreien hier herum, dass es keine Demokratie gibt. Habe lange in VR China gelebt, da gibt es sowas gar nicht. Seid bloss froh und dankbar , dass Ihr in Deutschland lebt.
    • ME  •  vor 8 Monaten
      so, so, da wird nun also Libyen wieder aufgebaut... Die deutschen Strassen müssen dann eben noch warten.

      Aber vielleicht verfolgen die uns jetzt noch Führenden einen anderen Zweck. Sicher sorgen sie sich darum, das sie nach den nächsten Wahlen keine Funktion mehr haben... Dann ab nach Libyen und aufbauen. Gasprom hat ja schon neues Personal.
    • MOM  •  vor 8 Monaten
      Libyen ist nun mal nicht Afghanistan,als Nato den Befreiungsschlag gegen den seit 46 Jahren an der macht beteiliegten Diktator der gross Mauliege Revolotieonäre ,zuentfernen machte Deutschland einen Druckenberger und jetzt will einbischän von öliegen Kuchen doch abschneide,na mallzeit.
    • Alex  •  vor 8 Monaten
      Das ist schon echt der Lacher: Da bombt die NATO Libyen kaputt, um wehrlose Zivilisten zu retten, welche sich dann aber als schwerbewaffnete Gotteskrieger herausstellen... Und jetzt soll das wieder aufgebaut werden... Warum protestieren wir Bürger nicht gegen diese Geschäftemacher? Warum gehen wir nur für den Fussball auf die Strasse??
    • Martin  •  vor 8 Monaten
      Na ehrlich....Wann gehen wir endlich geschlossen auf die Strasse ???
      Wenn wir hungern oder doch schon früher ????
    • Martin  •  vor 8 Monaten
      Und wir Deutschen drängen auf raschen Wiederaufbau Deutschlands.
      Hoffe ihr werdet bald weg gejagt ihr korruptes Egopack.........
      Verbrecher der Welt........
    Suchen