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    Wiedeking will sich an sächsischem Manroland-Werk beteiligen

    Düsseldorf (dapd). Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Porsche, Wendelin Wiedeking, will einem Bericht zufolge eine Fabrik des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland im sächsischen Plauen kaufen. Geplant sei das Geschäft zusammen mit dem Passauer Autozulieferer Niederwürschnitz Maschinenbau, berichtet das Magazin "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Branchenkreise. Demnach erhoffen sich die Bayern durch den Einstieg Wiedekings bessere Chancen auf eine Zusage.

    Seit Wochen kämpften die Passauer um den Zuschlag, doch bisher scheiterte eine Einigung am Preis, hieß es weiter. Dem Vernehmen nach gehe es um einen Kaufpreis von neun Millionen Euro. Nach Angaben des Insolvenzverwalters Schneider & Geiwitz sei neben Niederwürschnitz noch ein weiterer Bieter im Rennen. Der Autozulieferer wollte sich dem Bericht zufolge nicht offiziell zum möglichen Einstieg Wiedekings äußern.

    dapd

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