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    Windanlagenbauer Vestas vergrößert Verlust

    Einsparprogramm verursacht höhere Kosten als geplant

    Der weltweit größte Hersteller von Windkraftanlagen, der dänische Konzern Vestas, hat seinen Verlust im ersten Quartal fast verdoppelt. Von Januar bis März stand nach Firmenangaben unter dem Strich ein Minus von 162 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es 85 Millionen Euro gewesen. Vestas machte höhere Herstellungskosten und höhere Kosten für sein im Januar angekündigtes Einsparprogramm verantwortlich.

    Vestas hatte 2011 ingesamt 166 Millionen Euro Verlust gemacht. Im Januar kündigte der Konzern daraufhin den Abbau von 2335 Stellen bis Ende des Jahres an. Damit will Vestas 150 Millionen Euro einsparen. Dies koste zunächst aber 50 bis 100 Millionen Euro und nicht wie zunächst angenommen nur bis zu 50 Millionen Euro, erklärte das Unternehmen.

    Der Umsatz von Vestas stieg den Angaben zufolge im ersten Quartal um vier Prozent auf 1,11 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern weiter mit 6,5 bis acht Milliarden Euro Umsatz. Der Analyst Jacob Pedersen von der Sydbank sagte, die nächsten Quartalszahlen müssten zeigen, ob es Vestas gelingen werde, das Ruder herumzureißen.

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