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    Zehntausende Studenten protestieren für bessere Bildung in Italien

    Demonstranten fordern geringere Studiengebühren

    Zehntausende Studenten und Schüler haben in Italien gegen Einschnitte in das staatliche Bildungswesen demonstriert. In 90 Städten forderten sie am Freitag eine Senkung der Studiengebühren und mehr Investitionen, wie die Veranstalter mitteilten. "Wir gehen auf die Straße, um zu beklagen, dass Italien innerhalb der EU das Land mit den wenigsten Absolventen und den höchsten Studiengebühren ist", sagte Michele Orezzi, einer der Anführer des Protestzuges.

    In Rom versammelten sich die Demonstranten vor der Vertretung der Europäischen Union. Auf Bannern war der Schriftzug "Studenten sind Hauptdarsteller und nicht Zuschauer" zu lesen. Die Teilnehmer forderten unter anderem höhere Zuschüsse für Stipendien des Erasmus-Programms zur Förderung von Studienaufenthalten im europäischen Ausland. An dem Protestzug in Rom beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter etwa 10.000 Menschen. Demonstrationen gab es auch in Mailand, Neapel, Turin und Florenz.

    Bereits am vorigen Freitag waren in Italien Schüler und Studenten auf die Straßen gegangen, um gegen Sparmaßnahmen der Regierung zu protestieren. Bei tätlichen Auseinandersetzungen mit der Polizei gab es auf beiden Seiten Verletzte.

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