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    Zollitsch: Den Papst mit Respekt aufnehmen

    Passau (dapd-bwb). Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, bedauert den angekündigten Boykott zahlreicher Abgeordneter bei der Rede des Papstes im Bundestag. "Der Bundestagspräsident hat Benedikt XVI. als Deutschen und als Staatsoberhaupt des Vatikans eingeladen", Zollitsch der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. "Ich bedaure es, dass Bundestagsabgeordnete wegbleiben."

    "Es gehört sich, einen solchen Gast mit der notwendigen Freundlichkeit, mit Respekt und Noblesse aufzunehmen", sagte Zollitsch und mahnte die Kritiker zu Mäßigung. "Ich hoffe, dass nicht Krawalle das öffentliche Bild bestimmen. Dann würde untergehen, was der Papst uns zu sagen hat."

    dapd

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    29 Kommentare

    • Siegbert  •  vor 8 Monaten
      Der Papst ist autoritär, undemokratisch, intollerant, frauenfeindlich, vergangenheitsorientiert und einfach scheinheilig. Herrn Zollitsch lebt auf Kosten der Kirchensteuerzahler sein Beitrag zum BSP ist bestimmt negativ
    • Cankuna  •  vor 8 Monaten
      Ich halte weder von unserer Politik was noch von der ach so heiligen unantastbaren katholischen Kirche was, weil ich diese Verlogenheit bereits zu spüren bekommen habe.
      Den Schaden haben sie schon mehr als genug den Menschen in der Vergangenheit und in der heutigen Zeit zugefügt und darüber wird nicht geredet sondern es wird labidar abgetan.
      Für mich sind Menschen groß wenn diese uneigenützige Hilfe geben für die Menschen die sie brauchen, darum sollte sich diese Kirche kümmern und nicht um Politik und Macht.
    • B. Stechlich  •  vor 8 Monaten
      Recht erfreulich im Sinne einer Weiterentwicklung wäre es m. E., wenn die Katholen sich einmal darin üben würden, andere zu respektieren.
      Das reicht von geprügelten und vergewaltigten Kindern heute bis zu Andersdenkenden in der Vergangenheit, die von Kreuzzüglern sowie Inquisitoren und deren Schergen massenweise gefoltert bzw. ermordet wurden.
      Mein Credo: Ein jeder lebe seinen irgendwie gearteten Wahn im stillen Kämmerlein aus und soll andere, verdammt noch mal, ganz einfach in Ruhe lassen.
    • Michael S  •  vor 8 Monaten
      Allen Kritkern der Papstrede im Bundestag mal zur Erklärung:

      Der Papst ist nicht nur Oberhaupt der kath. Kirche, sondern STAATSOBERHAUPT des Vatikan-Staates. So wie auch andere Staatsoberhäupter oder Regierungschefs im Bundestag gesprochen haben, ist auch der Papst eingeladen worden - von der überwiegenden Mehrheit der Abgeordneten!

      Abgesehen davon: Es ist schon etwas ganz Besonderes, dass nach rund 1000 Jahren ein Deutscher Papst geworden ist. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist es völlig richtig, ihn eingeladen zu haben.

      Und nicht zu vergessen: 30% der Deutschen - in Bayern sogar 55% - gehören der kath. Kirche an (obwohl sicher die Mehrzahl "Karteileichen" sind).
      Deutschland hat nun mal - historisch gesehen - tiefe christliche Wurzeln, in Süd- und Westdeutschland vor allem katholische. Das muss man sehen, wenn man den Papstbesuch beurteilt.

      Und eine Rede zu hören, in der mit Sicherheit auf menschliche (christliche) Grundwerte Bezug genommen wird, schadet niemandem (und das hat ÜBERHAUPT NICHTS mit den Verbrechen einer Reihe von Priester an Kindern zu tun, da muss man DIE THEMEN AUSEINANDER HALTEN!!!)
      • Seraphin vor 8 Monaten
        Also sind 70 Prozent evangelisch, oder??
        Da es in diesem Fall auch das religiöse Oberhaupt einer Minderheit ist, bin ich dagegen.
    • K.  •  vor 8 Monaten
      Allgemeine Frage: warum erscheint heute in vielen Fällen bei "Antworten" unter Kommentaren keine Zahl, obwohl Antworten da sind?
    • TAH  •  vor 8 Monaten
      Unseren Volksvertretern würde es mal ganz gut tun, dem Papst zuzuhören. Und auch viele die hier schreiben, scheinen eine Panik zu haben, vor dem was der Papst ihnen mitzuteilen hat. Warum sonst die Aufregung?
      Im übrigen: Vielen Menschen bedeutet der Papst und die Kirche sehr viel. Man muss diese Einstellung nicht teilen. Und Mißstände müssen benannt werden. Aber man sollte allen gläubigen Christen mehr Respekt und Höflichkeit entgegenbringen.
      • Seraphin vor 8 Monaten
        Wo bleibt die Trennung von Staat und Kirche, TAH?? Und seit wann besteht der Anteil der Christen nur aus katholischen?
        Uns hier Panik zu unterstellen? Mit welchem Recht?
      • TAH vor 8 Monaten
        Die Unhöflichkeit vieler Kommentatoren läßt den Schluß zu, dass hier viel Emotionen mitschwingen. Und wer hat hier etwas gegen Protestanten gesagt. Christliche Standpunkte können nicht oft genug vor dem Bundestag vertreten werden.
    • Hausmeister Bicke  •  vor 8 Monaten
      Wir werden den Besuch von diesem Heuchler zum Desaster werden lassen.
      s.h. notwelcome.de
      • Michael S vor 8 Monaten
        Hausmeister Krause: Erklären Sie doch mal, inwiefern dieser Papst ein Heuchler ist, und stellen Sie nicht einfach eine Behauptung auf.
    • mücke  •  vor 8 Monaten
      der hat nicht alle tassen im schrank
    • Manuela Bauer  •  vor 8 Monaten
      Religion hat in der "Politik" nichts zu suchen! Obwohl, passen in der heutigen Zeit ja als solches gut zusammen; alle verlogen!
    • Timm  •  vor 8 Monaten
      Man macht sich Sorgen um islamische Parallelgesellschaften in diesem Land und übersieht wohl dabei völlig, dass die katholische Kirche ihre eigene Parallelgesellschaft praktiziert. Religion hat in der Politik nichts zu suchen, ebensowenig wie der Papst im Deutschen Bundestag.
      • Seraphin vor 8 Monaten
        Danke für deinen Beitrag.
        Und ich hoffe, ich erlebe es, dass die Kirchensteuer nicht mehr automatisch von Staatsseite eingezogen wird sondern von der "Gemeinde", zu der ich gehe.
      • K. vor 8 Monaten
        Soso, Seraphin, Deine Gemeinde zieht Kirchensteuern ein? Wie heißt denn die Gemeinde???
        Ich bin seit einigen Jahren auch nicht mehr in Kirche, sondern in einer der diversen freien evangelischen Gemeinden und habe es nie bereut. Aber eingezogen wird nichts! Alles wird freiwillig gespendet. Jede Hilfe ist ehrenamtlich.
    • benvolio90  •  vor 8 Monaten
      Ein Papst, der New York besucht, spricht selbstverständlich vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Ein Papst, der Deutschland und seine Hauptstadt besucht, noch dazu ein deutscher (was alle tausend Jahre einmal vorkommt), spricht selbstverständlich vor der deutschen Volksvertretung und hat das Recht gehört zu werden! Abgeordnete, die fernbleiben, sind nicht nur grob unhöflich, sondern stellen sich bewußt, auch vor ihren Wählern, außerhalb der tausendjährigen christlichen Tradition unseres Landes. So etwas wäre z.B. in Polen völlig undenkbar gewesen.
      Nur schade, daß der Papst nicht Zeit findet, als Zeichen der Ökumene auch der evangelischen Kirche, etwa durch einen Besuch der Schloßkirche in Wittenberg oder des Grabes von Martin Luther in Eisleben, seinen Respekt zu erweisen.
    • jessi  •  vor 8 Monaten
      Man muss den Papst bzw. die Kirche nicht toll finden, aber man sollte sich wenigstens anhören, was er zu sagen hat, bevor man ihn verurteilt. Ich hoffe auch, dass es nicht zu Krawallen kommen wird. Ich möchte mir den Papst einfach friedlich ansehen, ohne Angst haben zu müssen, wegen meiner Religion angegriffen zu werden.
      • Seraphin vor 8 Monaten
        Aber der Papst hat nix im Bundestag verloren. Wenn ein Kirchenvertreter der evangelischen Seite das vor hätte, wären die Katholiken auch damit einverstanden???
        Oder den Obersten der Muslime, oder, oder oder??? Stehte denen dann auch zu.
      • TAH vor 8 Monaten
        Selbstverständlich hat kein Katholik etwas dagegen, wenn ein Protestant vor dem Bundestag spricht! Warum auch?!
      • K. vor 8 Monaten
        Seraphin: "Aber der Papst hat nix im Bundestag verloren." Junge, er ist offiziell eingeladen worden! Geht es nicht in Deinen Kopf hinein?
    • Andreas  •  vor 8 Monaten
      sind dann auch fragen erlaubt? gg ,wuesste schon was ich frage gg ach ja war da nicht was mit Missbrauchsvorfaellen in letzten 30 jahren und was ist mit dessen Aufklaerung?????
      Kirche wird sich nicht aendern--das ist das traurige ; diese Institution ist und bleibt erz- konservativ und weltfremd ; ist halt wie in der Politik Reformer sind und werden gegangen .ist halt so mfg
    • Ellen Baum  •  vor 8 Monaten
      Ach, soll er doch bedauern, so viel er will, das hat er für umsonst, so ein schwülstiges Pfaffengelaber, genauso redet er ja auch, wenn es um die Hunderttausenden durch katholische Geistliche missbrauchte Kinder geht: ich bedauere es....ja, und dann wird alles wieder gut, nicht?
      Und der Papst ist mit schuldig am Missbrauch vieler Kinder - als er noch Erzbischof in Bayern war, duldete und deckte er einen Priester, von dem bekannt war, dass Kinder missbrauchte.
      Ein großer Teil der katholischen Kirche (samt seiner Obersten) sind ein erzreaktionärer, sexual- und menschenfeindlicher, repressiver Haufen, der in mittelalteralterlichen Gewändern Mummenschanz und Räucher-Hokuspokus veranstaltet, an ihrer Spitze vergreiste alte Männer, die so fern vom Leben sind wie ein alter verschimmelter Stinkerkäse unter einer Käseglocke. Wenn man die Glocke öffnet, wird man sofort vergiftet.
      Ratze soll sich ratzefatze wegscheren - jemand, der Millionen von Aidstoten und Aidswaisen in Afrika auf dem Gewissen hat, weil Kondome ja des Teufels sind, der Vertreter einer Institution ist, deren Oberste im 2. Weltkrieg mit den Nazis gemeinsame Sache machten, in dessen Kirche tiefschwarze, erzreaktionäre Zirkel wie die Piusbruderschaft, die den Holocaust leugnen, geduldet und gefördert werden, vor so einem Verein und dessen Obersten mit seinem dämlichen Eierschalenhut habe ich nullkommanull Respekt, und ich solidarisiere mit jedem, der ebenfalls keinen Respekt zeigt vor so einem. Entweder bei der Antipapstdemo in Berlin am 22.8. oder gar direkt vorm Pontifex, könnte ja ein paar Abgeordnete geben, die den Mut haben, drinnen vor seinem ach so heiligen Angesicht zu protestieren. Wäre mal angebracht. Oder wegbleiben und draußen protestieren.
      Ach ja, und die katholische Kirche erhält im Übrigens IMMER noch jährlich vom Staat Millionen von Euro Rückzahlungen aus Zeiten der Napoleonischen Kriege - eine der vielen Abartigkeiten, die den Katholenverein umgibt. *kotz*
    • Toblu  •  vor 8 Monaten
      Respekt , vor jeden Lebewesen , aber was hat der Papst schon geleistet ?
      Warum in Ehrfurcht versingen , auch Er ist nur Mensch , der ein Leben auf andere Kosten lebt , ich nenne es einfach armseelig und Scheinheilig !
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 8 Monaten
      Eure Exelenz, Erzbischof Zollitsch,

      wie wäre es wenn Sie sich ausserhalb des "Kirchenrechts" mal mit dem internationalem Staats- und Völkerrecht vertraut machen würden - der Bundestagspräsident dieser BRD kann rechtlich den "Regierungschef" des Vatikan-Staates zu keinem Staatsbesuch einladen, da diese BRD kein selbständiges Staatsrechtssubjekt ist, genauso wenig über eine eigene Verfassung und einem gültigen Grundgesetz verfügt, also hält dieser Papst und Bischof von Rom nur eine Andacht in dem ehemaligen Gebäude des Deutschen Reichstages, den zu sagen hat er dem deutschen Volk absolut nichs, auch wenn er selber vieleicht Deutscher sein mag.

      Und wenn die Kirche sich an geltende Rechtssprechung halten würde, damit wirklich etwas zum Wohle der Menschheit tun würde, dann würden sie auf die jährliche direkte und indirekte Subvention durch ddie BRD verzichten, welche im Jahr 2010 alleine 77 Milliarden Euro ausmachte (Quelle: Statistisches Bundesamt dieser BRD).

      Genausowenig ist es zu tolerieren, das die Kinder in der frühkindlichen Erziehung und dann auch weiter in den Schulen, vorsätzlich mit dem christlichen Glauben und Menschenbild verdummt werden. Dies alles hat absolut nichs mit der von Ihnen so viel gepriesenen Nächstenliebe zu tun.

      Schade das man es mir damals verweigert hatte, beider Versteigerung des Geburtshauses von Herrn Ratzinger in Marktel am Inn mitzubieten, hätte ich die Versteigerung gewonnen, dann hätte ich in diesem Haus, den Landesverband der Bayerischen Lesben und Schwule untergebracht, nur leider wurde mein Nutzungskonzept zu früh bekannt, so wurde ich zwar von der weiteren Versteigerung ausgeschlossen, aber dafür war bereits der Kaufpreis auf 5 Millionen Euro, den dann sich die beiden Bistümer Passau und München-Freisingen sowie der "Freistaat Bayern" teilen mussten, na ja, war ja auch irgendwie ein Erfolg.

      Mit vorzüglicher Hochachtung

      Sofia Pozzi
    • Lao  •  vor 8 Monaten
      Natürlich soll man einem Menschen mit Respekt behandeln und zwar jeden und nicht nur weil es der Papst ist. Der meiner Meinung nach nichts im Bundestag verloren hat, genauso wenig wie ein anderes religiöses Oberhaupt und es dürfte doch Sache der Abgeordneten sein ob sie diesem Besuch fernbleiben oder nicht. Immerhin leben wir und unsere Abgeordneten in einem "freien" Land das nicht der Doktrin einer Religion unterworfen ist.
    • Julia  •  vor 8 Monaten
      Zollitsch hat doch schon oft genug bewiesen, wie wenig Respekt er selbst vor dem Papst hat. Demnach sollte er seine Witze für sich behalten.
    • Hubba Bubba  •  vor 8 Monaten
      ...eine "Führungskraft", die es duldet des seine "Schäfer" ihre paversen Gelüste an der Schäfchen ausführen können und dann diese Vorkommnisse versucht unter den Teppich zu kehren, gehört weder in den Bundestag noch in ein anderes öfentliches Amt.

      Die katholische Kirche ist in ihren Grundsätzen genauso überholt wie große Teile des Islam.
    • rapunzel  •  vor 8 Monaten
      Was hat ein Papst übrigens auch im DBT zu suchen?
      Wegen meiner, kann er bleiben,wo er ist!
      Ich brauche weder einen Papst noch sonst einen geistlichen-Schwätzer(schon mal gar kein Katholik) um gläubig zu sein und zu bleiben.
      Jede/r ist seines Glückes Schmied und da kann dir dann auch kein geistlicher helfen,wenn Du mal in Not bist.

      "DU"selbst bist die Veränderung..fange doch direkt damit an, dann brauchen wir auch keinen Papst mehr und sonstige Volkszertreter und Verräter!