Nikosia (dapd). Um angeschlagene zyprische Banken mit hohem Griechenland-Engagement zu unterstützen, will die Regierung in Nikosia Kreisen zufolge womöglich einen Kredit von Russland annehmen. Sprecher Stefanos Stefanou sagte am Freitag der Nachrichtenagentur AP, das Euro-Land prüfe derzeit zwei Optionen: eine Finanzspritze von der EU oder eine bilaterale Lösung. Er nannte dabei zwar namentlich kein Land als möglichen Kreditgeber. Nach Angaben einer Gewährsperson handelt es sich aber um Russland.
Die Cyprus Popular Bank, zweitgrößtes Geldinstitut des Landes, braucht 1,8 Millionen Euro, um ihre Rekapitalisierung bis zum 30. Juni fristgerecht abzuschließen. Die zyprische Regierung sagte zu, die Bank gegebenenfalls finanziell zu unterstützen.
Eine Entscheidung werde nach dem Ausgang der Wahl in Griechenland getroffen, sagte Finanzminister Vassos Shiarly.
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