Von Ängsten bis Selbstmord: So dramatisch sind die Lockdown-Folgen für Kinder

·Lesedauer: 1 Min.

Die Nebenwirkungen des Lockdowns machen sich bei Kindern und Jugendlichen immer dramatischer bemerkbar: Angstzustände, psychische Krankheiten, Gewalterfahrungen, Selbstmordgedanken. Die Anfragen nach Therapieplätzen steigen – aber freie Plätze gibt es kaum. Viele Eltern sind überfordert und schauen teilweise hilflos auf ihre Kinder, die sich zwischen Fernsehen, sozialen Medien und Homeschooling bewegen und häufig im Zustand der Langeweile enden. Wie akut ist die Lage in Hamburg? „Bei allen Kolleginnen und Kollegen steigen die Anfragen für Erstgespräche“, sagt Gitta Tormin, Kinder- und Jugend-Psychotherapeutin und Vorstandsmitglied in der Psychotherapeutenkammer Hamburg, im Gespräch mit der MOPO. „Ich habe selbst einige Jugendliche, bei denen ich die Therapien gut zu Ende geführt habe, die jetzt wiederkommen“, sagt sie. Die meisten hätten den ersten Lockdown als nicht so schlimm erlebt wie den zweiten – die Länge und die Ungewissheit, wann er endet, fördern Ängste und Depressionen. Das könnte Sie auch interessieren: Angst vor den Mutanten – Lockdown ohne Ende oder Desaster mit vielen Toten? „Die Kollateralschäden werden exorbitant sein“, sagt Tormin. Wenn die Probleme und Ängste jetzt nicht angegangen werden, würden sie sich verfestigen, erklärt sie. Bei Kindern verschlimmern sich durch die psychischen Belastungen auch Krankheiten wie beispielsweise Diabetes: „Der Körper hängt stark mit der Psyche zusammen.“ Die derzeitigen Anfragen können von den zugelassenen Therapeuten in Hamburg nicht...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo