Ärger zum Stadtgründungsfest - Kein Verkaufsoffener Sonntag mehr für München?

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Beim Thema Verkaufsoffener Sonntag scheiden sich die Geister. Nur eins scheint sicher: So schnell wird es in München wohl keinen mehr geben.

Altstadt - Am Sonntag gemütlich Shoppen gehen, Bummeln oder in Ruhe Lebensmittel einkaufen - das wünschen sich nicht nur manche Münchner, sondern auch viele Einzelhändler. Wie beispielsweise die Geschäftsleute der Vereinigung "City Partner München e.V.", die anlässlich des Stadtgründungsfestes am 18. Juni gern einen Verkaufsoffenen Sonntag sehen würden. So einen gab es bereits zwei Jahre zuvor: Damals hatte die Stadt erstmals eine Ausnahmegenehmigung für eine Sonntagsöffnung erteilt.

Sonntage sind in Bayern heilig

Denn Sonntage sind normalerweise heilig in Bayern - und Einkaufen nicht möglich. Allgemeine Ausnahmen sind nur an bis zu vier Sonntagen pro Jahr möglich - und auch nur unter bestimmten Voraussetzungen. So hat das Bundesverfassungsgericht vor einigen Jahren entschieden, dass es für einen Verkaufsoffenen Sonntag einen Anlass geben muss. Beispielsweise einen Weihnachtsmarkt oder ein Stadtfest.

Wie im kommenden Juni in München. Weil allerdings die Ausnahmegenehmigung im Jahr 2015 eine gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Gewerkschaft Verdi zur Folge hatte, will das Kreisverwaltungsreferat jetzt kein Risiko mehr eingehen.

Kriterien sind streng

Damals hatte die Stadt nicht nachweisen können, dass die Besucher sonntags vorrangig zum Fest und nur in zweiter Linie zum Einkaufen gekommen waren.
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