Ärger um Hamburger Mehrfamilienhaus: Sozialem Wohnprojekt droht der Abriss

16 Menschen bewohnen das Haus in der Wilhelmsburger Fährstraße 115, das zu einem Symbol für soziales Wohnen und gelebte Stadtteilkultur in Hamburg geworden ist. Mit dem Kauf des Mehrfamilienhauses durch die Hausgemeinschaft und dem Beitritt zum Miethäusersyndikat sollte es jetzt ganz offiziell werden – doch nun stellt sich die Stadt Hamburg dem Vorhaben in den Weg: Das Gebäude soll abgerissen und dem Wohnprojekt damit ein Ende bereitet werden.  

Der Kaufvertrag war bereits unterschrieben, der Sekt kaltgestellt – doch kurz vor ihrem Ziel muss die Hausgemeinschaft in der Fährstraße 115 nun um die Verwirklichung ihres Plans bangen. Die Stadt Hamburg will das 100 Jahre alte Gebäude abreißen – zum Zwecke des Hochwasserschutzes. Dass das wichtig ist, steht außer Frage, doch die Hausgemeinschaft und die Stadt sind sich nicht einig darüber, ob ein Abriss des Wohnprojektes wirklich notwendig ist. Die Argumentation der Stadt sei strittig: ein Abriss sei vermeidbar, unsozial und koste Hamburg unnötig viel Geld, sagen die Bewohner.

Hamburg: Sozialem Wohnprojekt droht der Abriss

Anfang März informierte der Hamburger Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen die Hausgemeinschaft darüber, dass er beabsichtigt, vom städtischen Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. Grund hierfür ist der angrenzende Deich, der um 80 Zentimeter erhöht werden soll. Und das ist kein neues Vorhaben: Schon seit 2011 diskutiert man darüber, wie der Fortbestand des Wohnhauses mit dem Deichschutz vereinbar wäre. Dass das Gebäude nun plötzlich abgerissen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo