Ärzte an landeseigenen Unikliniken bekommen fünf Prozent mehr Gehalt

Immer mehr Beschwerden über mögliche Behandlungsfehler

Die rund 20.000 Ärzte an den landeseigenen Universitätskliniken bekommen fünf Prozent mehr Gehalt. Der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vereinbarten in der zweiten Verhandlungsrunde, die Gehälter in drei Stufen anzuheben, wie die Ärztegewerkschaft am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Sie steigen demnach rückwirkend zum 1. April zunächst um zwei Prozent, zum 1. Februar 2018 um weitere zwei Prozent und zum 1. Dezember 2018 nochmals um ein Prozent. Auch die Bezahlung der Überstunden verbessert sich demnach. Der neue Tarifabschluss hat eine Laufzeit bis 30. September 2019. Er gilt für die rund 20.000 Ärzte an den 20 landeseigenen Unikliniken.

Christian Twardy, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, sprach von einem "akzeptablen Kompromiss". Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ist der gemeinsame Arbeitgeberverband von 15 Bundesländern. Hessen ist nicht Mitglied in der TdL. Auch für die Ärzte an einzelnen weiteren Unikliniken gelten eigene tarifliche Regelungen.

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