Österreich beschließt Stufenplan für Verschärfung von Corona-Maßnahmen

·Lesedauer: 1 Min.
Kanzler Sebastian Kurz am Mittwoch (AFP/JOE KLAMAR)

Österreichs Regierung hat angesichts steigender Infektionszahlen am Mittwoch einen Stufenplan zur Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete, orientieren sich die Maßnahmen nun an der Intensivbetten-Belegung. Verschärft werden besonders die Regeln für Ungeimpfte.

 Dem Plan der Regierung zufolge müssen Ungeimpfte voraussichtlich ab kommender Woche in allen Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln wieder FFP2-Masken tragen. Ab einer Intensivbetten-Auslastung von zehn Prozent (Stufe eins) sollen alle Menschen auch dort wieder FFP2-Masken tragen, wo derzeit nur eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht ist. Zudem wird die Gültigkeitsdauer von Antigen-Tests von 48 auf 24 Stunden reduziert.

Lesen Sie auch: Die aktuellen Corona-Zahlen in Deutschland

 Die zehnprozentige Auslastung der Intensivbetten wird in Österreich bereits in der kommenden Woche erwartet. Derzeit liegt sie bei acht Prozent. Am Mittwoch lagen in ganz Österreich 180 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen.

 In einer Intensivbetten-Auslastung von 15 Prozent (Stufe zwei) soll dann in ersten Bereichen die viel debattierte 2G-Regelung greifen. Wer in die sogenannte Nachtgastronomie oder zu einer Veranstaltung mit mehr als 500 Menschen will, muss entweder geimpft oder genesen sein. Selbsttests sollen nicht mehr gelten. Ab einer Intensivbetten-Auslastung von 20 Prozent (Stufe drei) sollen in 3G-Bereichen dann nur noch PCR-Tests gelten.

 Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte bei der Vorstellung des Plans, die neue Infektionswelle sei "eine Pandemie der Ungeimpften": "Wer sich nicht impfen lässt, wird sich anstecken, früher oder später."

 mkü/mid

Im Video: Hospitalisierungsrate künftig wichtigste Größe für Corona-Maßnahmen

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.