April, April - Gasteig: Der Durchbruch aufs Dach

Adrian Prechtel

Diese Geschichte war der Abendzeitung-Aprilscherz 2017

Gasteig-Umbau: Kein Ersatzquartier mehr nötig! Architekt Stephan Braunfels kombiniert Elbphilharmonie und ein Schlingensief-Projekt!

München - Architekt Stephan Braunfels stahlt: "Im Schnellverfahren haben wir uns geeinigt: der Stadtrat, die Gasteig GmbH und natürlich ich!" Die quälende Frage, wo ab 2020 während der Umbauphase des Gasteigs Konzerte stattfinden werden, hat ein Ende: Auf dem Gasteig! „Wir haben die Sache einfach von den Füßen auf den Kopf gestellt! Das Ausweichquartier setzten wir aufs Dach!“, sagt der Stararchitekt, der für München schon die Pinakothek der Moderne entworfen hat.

Und Braunfels - bekannt als Global Player und guter Teamplayer - ist mit dem neuen Entwurf ein echter Coup geglückt: Er kann den Neid der Münchner auf Hamburgs Elbphilharmonie lindern und auch noch die Neugier auf ein afrikanisches Projekt des 2010 verstorbenen Künstlers Christoph Schlingensief aufgreifen. Im Gegenzug verzichtet Braunfels auf rechtliche Schritte gegen die Vergabekammer des Staatlichen Bauamts wegen des Neubaus im Werksviertel.

Zwar favorisierte FDP-Stadtrat Wolfgang Heubisch bis zuletzt eine Bierzeltlösung als Ausweichquartier. Aber über alle Fraktionen hinweg entschied sich am Freitag der Stadtrat für die geschwungene Rolltreppe (Entwurf Herzog & de Meuron) aus der Elbphilharmonie als Zubringer zum Übergangskonzertsaal auf dem Dach sowie für den Entwurf von Diébédo Francis Kérédes aus Burkina Faso für das dortige Operndorf von Schlingensief.
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