Überraschender Sieg: Kansas stimmt für Schutz von Abtreibungsrechten

Im konservativen US-Bundesstaat Kansas wurde am Dienstag ein deutliches Zeichen für den Schutz von Abtreibungsrechten gesetzt. Wählerinnen und Wähler stimmten gegen ein Referendum, die es der von Republikanern kontrollierten Legislative ermöglicht hätte, Abtreibungen noch weiter einzuschränken oder sogar ganz zu verbieten.

Wähler aus dem gesamten politischen Spektrum kamen heute zusammen und stimmten mit Nein. Um ihren Nächsten zu schützen und gegen eine Verfassungsänderung. Sie haben damit gezeigt, dass unsere Wurzeln als freier Staat hier in Kansas lebendig und wohlauf sind.

Gut 60 Prozent stimmten für Abtreibungsschutz, 39 dagegen. Es war der erste Test der Wählerstimmung in einem konservativen Bundesstaat nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA im Juni.

Es war der erste Test der Wählerstimmung nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA im Juni, der das verfassungsmäßige Recht auf Abtreibung gekippt hatte. Ein unerwartetes Ergebnis in einem Staat mit engen Verbindungen zur Anti-Abtreibungsbewegung.

Obwohl es sich nur um einen einzigen Bundesstaat handelte, war die hohe Wahlbeteiligung bei den Vorwahlen im August, die normalerweise die Republikaner begünstigen, ein großer Sieg für die Befürworter der Abtreibungsrechte.

Die Abstimmung gab den Demokraten, die in einem Wahljahr nach einem Wendepunkt suchen, einen kleinen Hoffnungsschimmer.

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