Übrig gebliebene Antibiotika über den Hausmüll entsorgen

Viele Medikamente lassen sich im Hausmüll entsorgen. In der Toilette herunterspülen darf man sie dagegen nicht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Nach Krankheiten können Antibiotika übrig bleiben. Dieser Rest sollte am besten über den Hausmüll entsorgt werden. Eine andere beliebte Methode bringt hingegen Probleme mit sich.

Berlin (dpa/tmn) - Antibiotika sollten immer so lange eingenommen werden wie vom Arzt verordnet. Reste können Patienten über den Hausmüll entsorgen, wenn dieser für Kinder nicht frei zugänglich ist.

So werden die Medikamente in der Regel rückstandslos verbrannt, erklärt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in ihrer Zeitschrift «Neue Apotheken Illustrierte» (Ausgabe 15. Dezember 2017). Spült jemand die Tabletten dagegen in der Toilette oder im Waschbecken herunter, gelangen sie in die Umwelt und fördern Resistenzen.

Für die nächste Infektion aufheben oder an andere weitergeben darf man Antibiotika nicht. Manche Apotheken nehmen übrig gebliebene Arzneimittel auch zurück und entsorgen sie für den Patienten. In vielen Gemeinden gibt es zudem Recyclinghöfe oder mobile Schadstoff-Sammelstellen, an denen man Medikamente abgeben kann.

Auf einer Internetseite kann jeder selbst nachsehen, welche Entsorgungsmethode für den eigenen Landkreis empfohlen wird.

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