„Das ist nun mal die Art, wie ich rede ...“

„Glücksrad“-Kandidatin verliert Gewinn wegen ihres Akzents

Für einen Moment waren 3850 Dollar für Renee Durette zum Greifen nah. Doch ihr Akzent beim Sprechen brachte die Frau aus Florida in letzter Minute um den scheinbar sicheren Gewinn. Statt Trübsal zu blasen, freut sich die „Glücksrad“-Finalistin nun aber über die unerwartet große Unterstützung - denn ihr Verlust löste im Internet einen Sturm der Empörung gegen die Sendungsleitung aus.

So nah und doch so fern: „Glücksrad“-Kandidatin verliert Gewinn wegen ihres Akzents (Screenshot: ABC)„Seven Swans a Swimming“ lautete die finale Auflösung in der amerikanischen „Glücksrad“-Ausgabe, und sie lag der siegessicheren Kandidatin Renee Durette bereits auf den Lippen. Doch als Durette die vermeintlich gewinnbringende Antwort gab, verschluckte sie das „g“ am Ende von „swimming“: „Seven Swans a Swimmin'", sagte sie - eine Aussprache, wie sie vor allem bei Menschen aus dem Süden der USA  absolut üblich ist. Doch dann geschah das Unglaubliche: Moderator Pat Sajak ließ das als Antwort nicht durchgehen, die Verkürzung sei inakzeptabel und damit falsch. 

„Das ist nun mal die Art, wie ich rede, ich komme eben aus Florida. Ich hatte ja bereits ein 'g' gekauft, also wusste ich ja, dass es in dem Lösungssatz vorkommt“, zitiert „ABC News“ die unglückliche Konnte es nicht fassen: Renee Durette (Screenshot: ABC)Verliererin. Die Argumente Durettes stießen bei den Schiedsrichtern jedoch auf taube Ohren. Auch sie bestätigten den Verlust der Gewinnsumme von 3850 Dollar, da eine umgangssprachliche Artikulation der Antwort gegen die Regeln des Spiels verstoße.

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Nicht nur Durette war über die unglückliche Wendung des Finales geschockt. Selbst der Kandidat, dem ihr Gewinn nach ihrem Ausscheiden zugesprochen wurde, konnte es kaum glauben. Und eine großer Teil der Zuschauer machte seinem Ärger über die Entscheidung der Jury via Twitter Luft. Diese Unterstützung scheint Durette über ihren Verlust hinweg zu trösten. „Es war eine wirklich unglaubliche Erfahrung. Und es ist wirklich lustig zu sehen, was für enorme Spuren ich inzwischen im Internet hinterlassen habe. Es war wirklich verrückt. Ich habe das Gefühl, das Haus nur noch mit Hut und Sonnenbrille verlassen zu können“, gab die sichtlich versöhnte Durette den Reportern schmunzelnd zu Protokoll.


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