1. FC Köln: Polizei beim Derby gegen Mönchengladbach im Großeinsatz

Mehrere Hundertschaften wollen Fans aus Köln und Gladbach trennen.

Hunderte Polizisten sind am Samstag rund um das Fußballderby 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach im Einsatz.

Die Auswirkungen werden vor allem in Ehrenfeld, Braunsfeld und Müngersdorf spürbar sein. Am Mittag kommen Regionalzüge sowie ein Sonderzug mit Fans aus Mönchengladbach am Bahnhof Ehrenfeld an.

Die Bundespolizei bittet Anwohner und Reisende, am Samstag möglichst keine Fahrräder im Bereich des Bahnhofstunnels abzustellen. Sonderbahnen der KVB bringen die Gästefans – begleitet von mehreren Hundertschaften – zum Stadion.

Die Polizei versucht, die Fangruppen auseinander zu halten

Insgesamt rechnet die Polizei mit der Anreise von 5000 Gladbach-Fans, darunter auch gewaltbereite. Viele kommen mit dem Zug. 13 Gladbacher und 17 Kölner, die als so genannte Fußballstörer bei der Polizei bekannt sind, haben im Vorfeld „Bereichsbetretungsverbote“ erhalten, sie dürfen sich am Samstag nicht im Umkreis des Stadions aufhalten.

Die Polizei wird versuchen, die extremen Fangruppen auseinander zu halten. „Wir wissen um die Feindschaft beider Lager und um das Aggressionspotenzial, wenn sie aufeinander treffen“, sagte ein Behördensprecher. „Und wir wissen auch um die Vorfälle beim Bayern-Spiel.“

Während des Heimspiels der Gladbacher gegen Bayern München vor drei Wochen sollen Vermummte – angeblich Fans aus Köln – eine Gladbacher Vereinskneipe im Stadionumfeld angegriffen haben. Ein Fensterglas ging zu Bruch, Reizgas wurde versprüht, verletzt wurde niemand. Als die Polizei kam, waren die 30 bis 40 Täter verschwunden. (ts)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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