1. Mai in Berlin: 1. Mai: "Revolutionäre" wollen gleich zweimal auf die Straße

In diesem Jahr wollen die linken Gruppierungen zu zwei Demonstrationen in Berlin aufrufen. Die Routen sind schon bekannt.

Der 1. Mai wirft seine Schatten voraus – und die Polizei steht auch in diesem Jahr vor vielfältigen Herausforderungen: Neben der traditionellen 18-Uhr-Demonstration, in deren Umfeld es in der Vergangenheit immer wieder Ausschreitungen gab, rufen linke Gruppierungen auch zu einer Demonstration auf, die bereits um 15.30 Uhr starten soll. Die Polizei bestätigte am Mittwoch, dass eine Einzelperson den Aufzug angemeldet hat. Startpunkt soll am Lausitzer Platz sein. Die erwarteten 2000 Teilnehmer sollen über Lausitzer, Ohlauer und Bürknerstraße sowie Kottbusser Damm und Adalbertstraße bis zum Oranienplatz ziehen.

Der Internetaufruf für die Demonstration dürfte die Beamten zu erhöhter Wachsamkeit veranlassen. Die Veranstalter erinnern darin an die "kämpferische Tradition" der "Revolutionären 1. Mai-Demo" und enden mit einem Appell für eine "soziale Revolution".

Die Initiatoren der traditionellen "Revolutionären 1. Mai Demonstration" um 18 Uhr wollen ihren Aufzug dagegen, wie berichtet, in diesem Jahr nicht offiziell anmelden. "Wir hatten den Eindruck, dass das nichts bringt und hatten auf die Kooperationsgespräche mit der Polizei keine Lust", sagte einer der Initiatoren, der sich Marko Lorenz nennt.

Ob die Teilnehmer über das als politische Versammlung angemeldete "Myfest" laufen wollen, werde man in der kommenden Woche bekannt geben. Start soll am Oranienplatz sein. Zur Frage möglicher Ausschreitungen äußerte sich Lorenz ausweichend. "Die Wahl der Mittel ist von den Bedingungen abhäng...

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