1. Mai in Hamburg: Die Krawalle der vergangenen fünf Jahre

Am 1. Mai wird das Schanzenviertel immer wieder zum Brennpunkt.

Am 1. Mai kommt es in Hamburg regelmäßig zu Krawallen und gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei: Hundertschaften mit Wasserwerfern treffen auf Protestler mit Pyrotechnik. Die Schanze wird zum Brennpunkt. Dabei sind längst nicht alle Mai-Demonstranten aggressiv, das Gewaltpotential geht oft nur von einem sehr kleinen Teil der Teilnehmer aus. In den vergangenen Jahren ist es dennoch zu teilweise heftigen Ausschreitungen gekommen. Ein Rückblick.

2012

In der Nacht zum 1. Mai 2012 blieb die Schanze zunächst ruhig – bis einige wenige Vermummte mitten auf dem Schulterblatt eine brennende Barrikade errichteten. Eine Besucherin eines Lokals wollte das nicht hinnehmen und schrie die Zündler so lange an, bis sie das Chaos von selbst beseitigten.

Sonst ging es am 1. Mai 2014 verhältnismäßig ruhig zu. Bei einer Demonstration unter dem Motto „Keine Alternative zur Revolution“ gingen 1400 Hamburger auf die Straße. Ein paar Protestler legten sich mit der Polizei an: Steine, Flaschen und Böller folgen, die Polizei stoppte den Demo-Zug zwischenzeitlich und setzte Wasserwerfer ein. 23 Personen wurden festgenommen. Ein Polizist wurde von einem Böller getroffen, er kam mit einem Knalltrauma ins Krankenhaus. Ein Demo-Teilnehmer erlitt eine Platzwunde am Kopf.

2013

Die Walpurgisnacht 2013 verlief weitgehend friedlich. Rund 300 Menschen zogen unter dem Motto "Take back the Night" vom Schulterblatt zur St. Pauli Hafenstraße, demonstrierten friedlich gegen Sexismus und eine männerdominierte Gesellschaft....Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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