Sind 10 Kumpel noch zu retten? Wassereinbruch behindert Rettung nach Grubenunglück

Mehr als 48 Stunden nach einem Grubenunglück im Nordosten Mexikos hoffen Angehörige noch immer auf die Rettung von zehn Kumpeln, die in einem Kohlebergwerk eingeschlossen sind. Fünf Bergleuten gelang es, sich aus eigener Kraft aus dem Schacht zu befreien, drei von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Von den zehn eingeschlossenen Männern gibt es kein Lebenszeichen.

Mit 19 Pumpen wird versucht, den Wasserstand zu senken, um die Männer aus dem Schacht bergen zu können. Die Grube liegt in rund 60 Metern Tiefe, allerdings können Taucher und Einsatzkräfte erst dann hinein, wenn der Wasserstand geringer ist. 380 Einsatzkräfte, darunter Soldaten und Feuerwehr, sind seit dem Unglück ununterbrochen im Einsatz. Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador sagte am Freitag, dass man die Hoffnung nicht aufgeben dürfe.

Am Mittwoch war es in dem Bergwerk bei Sabinas im Bundesstaat Coahuila zu einem Erdrutsch und anschließendem Wassereinbruch gekommen. In der Bergbauregion von Coahuila ereignen sich immer wieder Unglücke, so starben 2006 65 Bergarbeiter nach einer Explosion der Kohlegrube von Pasta de Conchos. Erst vor einem Jahr ertranken nach schwerem Regen sieben Männer im Innern einer Mine.

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