14 Rohingya-Flüchtlinge vor Küste von Bangladesch ertrunken

Rohingya-Flüchtlinge in einem Lager in Bangladesch

Beim Untergang eines Bootes mit Rohingya-Flüchtlingen vor der Küste von Bangladesch sind mindestens 14 Menschen ertrunken. 70 Menschen hätten gerettet werden könnten, teilte die Küstenwache von Bangladesch am Dienstag mit. Schiffe der Marine sowie der Küstenwache suchten den Angaben zufolge weiter nach Überlebenden in den Gewässern nahe der Insel St. Martin in der Bucht von Bengalen.

Auf dem Boot seien inzwischen rund 130 Menschen gewesen, sagte ein Sprecher der Küstenwache der Nachrichtenagentur AFP. Dutzende Menschen würden noch vermisst.

Rund 700.000 Mitglieder der muslimischen Rohingya-Minderheit in Myanmar waren im Jahr 2017 vor einer Militäroffensive in das benachbarte Bangladesch geflüchtet. Viele von ihnen haben seither versucht, von Bangladesch aus über das Meer nach Malaysia zu gelangen.