16-jähriger Autofahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Berliner Polizisten

Ein 16-jähriger Autofahrer hat sich in Berlin eine Verfolgungsjagd mit Polizisten geliefert und dabei deren Sicht durch Einsatz eines Pulverlöschers behindert. Nach Angaben der Polizei wurde der Jugendliche später aber festgenommen. (JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN)
Ein 16-jähriger Autofahrer hat sich in Berlin eine Verfolgungsjagd mit Polizisten geliefert und dabei deren Sicht durch Einsatz eines Pulverlöschers behindert. Nach Angaben der Polizei wurde der Jugendliche später aber festgenommen. (JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN)

Ein 16-jähriger Autofahrer hat sich in Berlin eine Verfolgungsjagd mit Polizisten geliefert und dabei deren Sicht durch Einsatz eines Pulverlöschers behindert. Nach Angaben der Polizei fiel der Jugendliche in der Nacht zum Dienstag zunächst mit deutlich überhöhtem Tempo auf der Autobahn 100 auf. Anschließend versuchte er sich einer drohenden Kontrolle durch eine Flucht zu entziehen.

Demnach fuhr der Beschuldigte zwischenzeitlich von der Autobahn ab und über eine rote Ampel. Zudem versprühte er während der Fahrt Pulver aus einem Feuerlöscher, um die Sicht der nachfolgenden Einsatzkräfte zu behindern. Den leeren Feuerlöscher warf er in einer Kurve hinter sich auf die Straße.

Die Polizisten verloren das Auto im Bereich Charlottenburg-Wilmersdorf zunächst aus den Augen. Hinzugerufene Einsatzkräfte entdeckten den Wagen aber wenig später verlassen und nahmen den Verdächtigen in der Nähe fest.

Er wurde in Gewahrsam genommen. An dem Auto waren gefälschte ausländische Kennzeichen angebracht. Gegen den Fahrer wird unter anderem wegen eines verbotenen Autorennens und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

bro/cfm