1860-Keeper denkt nicht an Abstieg - Ortega: "Es ist frustrierend und enttäuschend"

Matthias Eicher

Die Löwen stehen auf dem Relegationsplatz – doch damit will sich der Löwen-Torhüter nicht befassen. "Wir dürfen jetzt keinen Gedanken daran verschwenden", sagt er vor dem Dresden-Spiel.

München - Es ist zum Ausflippen für Stefan Ortega. Regelmäßig hat der Torwart des TSV 1860 nicht viel zu tun. Muss zusehen, wie seine Vorderleute spielen, kombinieren, angreifen, der Ball aber doch nicht reingeht – und sich der verschwenderische Umgang mit besten Chancen gemäß einer uralten Fußballregel rächt.

"Es ist frustrierend und enttäuschend, wenn man sieht, was wir für einen Aufwand betreiben und uns nicht dafür belohnen. Gerade in den letzten beiden Spielen in Kaiserslautern und gegen Braunschweig" (jeweils 0:1, d. Red.), erklärt der 24-Jährige der AZ das, was als Schablone unisono über die letzten Partien des TSV 1860 gelegt werden kann: Vorne klappt’s nicht, hinten gibt’s die Quittung und die Löwen stehen als Verlierer da.

Abstiegskampf Tabuthema

Kein Lohn, keine Tore, keine Punkte. Dafür der Absturz auf Relegationsrang 16. Und in Gedanken schon bei Holstein Kiel? Vor zwei Jahren mussten die Sechzger gegen den damaligen Drittliga-Dritten antreten, das (Dusel-)Ende ist bekannt. "Damals gegen Kiel konnte ich nur zusehen und die Daumen drücken. Aber das ist ohnehin Vergangenheit", sagt Ortega, im Saisonendspurt 2015 hinter Vitus Eicher nur Nummer Zwei.
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