1860 München: Investor Hasan Ismaik möchte Anteile verkaufen

Die Löwen sind in die Regionalliga abgestürzt. Hinter den Kulissen könnte es zu einigen Änderungen kommen. Ismaik ist aber schwer zu handeln.

Der TSV 1860 München und Investor Hasan Ismaik könnten bald getrennte Wege gehen. Wie Interessent Gerhard Mey bekannt gibt, will der Jordanier seine Anteile verkaufen.

"Wir haben ausführlich diskutiert, und wir haben sehr gut und sehr konstruktiv miteinander gesprochen", sagte Mey der Süddeutschen Zeitung. Die Gesprächen hätten zwei Dinge ergeben: "Erstens: Er möchte verkaufen. Ohne Wenn und Aber. Zweitens, das Problem: seine Vorstellungen bezüglich des Kaufpreises. Die sind astronomisch."

Somit könnten die Löwen und der langjährige Investor bald auseinandergehen. Ismaik hatte zuletzt jedoch öffentlich immer wieder angegeben, seine Anteile trotz Absturz in die Regionalliga nicht verkaufen zu wollen. Nun offenbar ein weiterer Sinneswandel des eigenwilligen Jordaniers.

Mey traf sich mehrmals mit Ismaik

Mey spricht in der SZ von mehreren Treffen im Mittelmeerraum, bei dem Ismaik "etwas mehr" als 65 bis 70 Millionen Euro für seine Anteile am Traditionsverein gefordert habe. Noch, das gibt Mey an, sei Ismaik nicht an dem Punkt: "an der ein Investor mit Nachtschweiß aufwacht und feststellt: Hilfe, ich habe mein ganzes Geld verloren!"

Ismaik hält seit seinem Einstieg 2011 rund 60 Prozent der Anteile am Klub. Aufgrund der 50+1-Regel, gegen die der Investor vorgehen wollte, verfügt er aber nur über 49 Prozent der Stimmanteile. Der Milliardär und Löwen-Fan Mey hatte bereits im August angekündigt, in Gespräche mit Ismaik einzutreten.

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