2:0-Führung futsch! Raptors entzaubern Greek Freak erneut

Markus Bosch
Giannis Antetokounmpo (m.) musste gegen die Raptors Schwerstarbeit verrichten

Die Heim-Serie hält an.

In Spiel vier der Best-of-seven-Serie in den Eastern Conference Finals setzte sich erneut das Heimteam durch. Die Toronto Raptors schlugen die Milwaukee Bucks vor heimischem Publikum mit 120:102 und stellten die Serie auf 2:2. Damit startet die Serie im fünften Spiel quasi wieder bei Null.


Topscorer bei den Raptors war Kyle Lowry mit 25 Punkten, Kawhi Leonard kam auf 19 Zähler. Aber auch Torontos spanisches Big-Man-Duo konnte glänzen. Serge Ibaka gelang mit 17 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double und Marc Gasol steuerte 17 Zähler und einen Teambestwert von sieben Assists bei.

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Außerdem bekam die Starting Five diesmal Unterstützung von der Bank in Person von Norm Powell (18 Punkte) und Fred van Vleet (13 Punkte). Das Duell der Bänke ging insgesamt mit 48:23 klar an die Hausherren. 

Im Gegensatz zu den vorherigen Duellen lief in Spiel vier der Ball offensiv gut durch Torontos Reihen und die Scoringlast blieb nicht allein bei Leonard hängen. 


Gleichzeitig zeigte das Team von Coach Nick Nurse defensiv eine starke Leistung und machte vor allem Bucks-Superstar Giannis Antetokounmpo das Leben schwer. Der Grieche kam zwar auf 25 Punkte und zehn Rebounds musste sich aber jeden Zähler unter dem gegnerischen Korb hart erarbeiten. Symptomatisch dafür seine Wurfstatistik. Traf er im ersten Viertel noch fünf von acht Versuchen, waren es im restlichen Spiel insgesamt nur noch vier von neun Versuchen. Immer wieder wurde er gedoppelt oder per Foul gestoppt. 

Topscorer auf Seiten der Bucks war Khris Middleton mit 30 Punkten. 

Erstmals in den diesjährigen Playoffs verloren der Greek Freak und seine Teamkollegen zwei Spiele in Serie. In der regulären Saison war ihnen dies nur einmal passiert. 

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Dabei erwischten die Bucks den besseren Start in die Partie und konnten sich im ersten Viertel eine Sieben-Punkte-Führung erspielen. Doch die Raptors, angeführt von Lowry konnten noch vor dem Viertelende den Spieß umdrehen und gingen mit einem Vorsprung von zehn Punkten in die Kabine.

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Im dritten Viertel ließen die Bucks einige Chancen liegen, um den Rückstand wieder einzudampfen. Stattdessen konnte sich Toronto immer weiter absetzen und so war bereits gut acht Minuten vor Ende der Partie alles zu Gunsten der Raptors entschieden. 

In Spiel fünf in der Nacht von Donnerstag auf Freitag müssen die Bucks wieder ihren Heimvorteil verteidigen.