2. Liga: HSV-Stadion-Uhr wandert wohl nach Dortmund

Was passiert mit der legendären Stadion-Uhr des Hamburger SV? Das Deutsche Fußball-Museum würde die Uhr gerne für seine Ausstellung gewinnen, doch es gibt Probleme. Die Rothosen wollen zudem vielleicht auch noch einmal den Etat erhöhen, um in der kommenden Saison wieder anzugreifen.

Was passiert mit der legendären Stadion-Uhr des Hamburger SV? Das Deutsche Fußball-Museum würde die Uhr gerne für seine Ausstellung gewinnen, doch es gibt Probleme. Die Rothosen wollen zudem vielleicht auch noch einmal den Etat erhöhen, um in der kommenden Saison wieder anzugreifen.

Hier ein Überblick zu den aktuellen News und Gerüchten rund um den HSV.

HSV: Stadion-Uhr ins Deutsche Fußball-Museum?

Die Stadion-Uhr des HSV war über Jahre das Markenzeichen des Volksparkstadions und Symbol des Klubs, nach dem Abstieg des Hamburger SV verlor sie jedoch dihre Bedeutung, da dort die Zugehörigkeit der Rothosen in der Bundesliga angezeigt wurde.

Nach einem Jahr in der zweiten Liga wurde die Uhr nun endgültig abmontiert, stattdessen hängt dort nun eine Platte mit den GPS-Koordinaten des Anstoßpunktes vom Volksparkstadion. Für immer verschwinden soll die 14 Meter lange Uhr aber nicht, das Deutsche Fußball-Museum in Dortmund will das Stück Fußball-Geschichte für sich gewinnen.

"Wir sind nach wie vor sehr daran interessiert, die HSV-Uhr als Zeitzeuge der deutschen Fußballgeschichte zu bewahren" sagte Museumsdirektor Manuel Neukirchner der Bild. "Aktuell warten wir auf ein Signal aus Hamburg. Sobald wir dieses haben, würden wir uns mit der konkreten Einbringung in die Dauerausstellung beschäftigen."

Probleme könnte es aber mit der Größe der Uhr geben, sie wäre sofort das größte Exponat im Museum. Deswegen wird das Museum in nächster Zeit nach Lösungen suchen, wie die Uhr in Dortmund präsentiert werden könnte.

HSV: Puscas mit Inter Mailand nach China

Die Hanseaten sind weiterhin auf der Suche nach Verstärkungen, laut italienischen Medienberichten soll seit einigen Tagen der rumänische Stürmer George Puscas das Ziel der Hamburger sein. Der Angreifer erzielte bei der U21-EM gegen Deutschland im Halbfinale zwei Tore gegen die DFB-Youngster, die am Ende aber noch 4:2 siegten.

Im Moment steht Puscas noch bei Inter Mailand unter Vertrag und der Rumäne wird mit dem Nerazurri nun auf China-Reise gehen. Inter-Trainer Antonio Conte berief den 23-Jährigen in seinen Kader für den Trip, wo sich die Italiener mit Manchester United, Juventus Turin und Paris Saint-Germain messen werden.

Neben dem HSV soll auch die Fiorentina ins Rennen um den Rumänen eingestiegen sein. Puscas steht bei Inter seit 2013 unter Vertrag, wurde aber Jahr für Jahr verliehen. Benevento Calcio schoss Puscas mit einem Treffer in der Relegation vor zwei Jahren erstmals in der Vereinsgeschichte in die Serie A. In der vergangenen Spielzeit schoss der Neuner neun Tore für US Palermo in 33 Spielen.

HSV: Sport-Vorstand Boldt will Etat erhöhen

Vielleicht hilft bei der Puscas-Verpflichtung ein höherer Etat, das strebt zumindest Sport-Vorstand Jonas Boldt an. "Wenn wir einfach nur verwalten, denke ich nicht, dass wir erfolgreich sein werden", mahnte Boldt im Interview mit der Sport Bild und warb somit offen für mehr finanzielle Unterstützung.

Laut Informationen der Bild liegt der Etat für die Mannschaft im Moment bei rund 26 Millionen, doch intern soll bereits darüber diskutiert werden, dass dieser noch um zwei bis drei weitere Millionen erhöht wird. Dies wäre dann sogar mehr als in der vergangenen Spielzeit, direkt nach dem Abstieg.

Auch Verkäufe von Spielern könnten natürlich weitere finanzielle Mittel freisetzen. Die Bild nennt dabei Gotoku Sakai oder auch Keeper Julian Pollersbeck als mögliche Wechselkandidaten.

HSV müht sich bei Testspiel gegen Oberligisten

Fußball wird bei den Rothosen aber auch schon wieder gespielt. Am gestrigen Mittwoch spielte der HSV unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den SV Rugenbergen aus der Oberliga und mühte sich zu einem 4:1-Sieg. Die Tore für die Hanseaten erzielten Jario (13., 62.) sowie Bobby Wood (36., 42.).

Trainer Dieter Hecking wollte nach dem Spiel nicht zu viel analysieren, war aber froh, dass sich kein Spieler verletzte. Überbewerten wollte der Neu-Coach den Test ohnehin nicht: "Wir werden aus dem Spiel die richtigen Rückschlüsse ziehen", sagte Hecking der Bild. "Dass man gegen einen solchen Gegner schneller und zielstrebiger spielen muss, auch wenn er tief steht. Da musst du dir mehr Lösungen überlegen und nicht nur mit dem Ball am Fuß laufen."

Hamburger SV: Sommerfahrplan im Überblick

Datum Termin
8. Juli - 14. Juli Trainingslager in Kitzbühel (Österreich)
26. Juni Testspiel gegen den Meiendorfer SV (8:0)
29. Juni Testspiel gegen den TSV Buchholz (13:1)
5. Juli Testspiel gegen Aarhus GF (2:2)
10. Juli Testspiel gegen Olympiakus Piräus (1:1)
13. Juli Testspiel gegen Huddersfield Town (0:1)
20. Juli Testspiel gegen den RSC Anderlecht
28. Juli 2. Liga (1. Spieltag) gegen Darmstadt 98
11. August DFB-Pokal (1. Runde) gegen den Chemnitzer FC

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