Unter 20 Euro: Geschmortes Kalbfleisch im Tontopf mit frischen Kräutern

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Prenzlauer Berg – Die kulinarischen Genüsse Georgiens sind hierzulande weitgehend unbekannt und man muss gleich dazusagen: völlig zu Unrecht. Denn herzhaft-ländliche Kost und exotische Zutaten wie Granatapfel, Bockshornklee oder Koriandergrün versprechen Gourmets bleibende Erinnerungen. Außerdem soll diese Küche zu den gesündesten der Welt gehören. Wenn das nicht wissbegierig macht! Stillen kann man seine Neugier kaum besser als im Restaurant Tbilisi.

Das hübsche Lokal am Arnimplatz ist ein Publikumsmagnet, abends sind die Tische schnell besetzt. Wer nicht gerade Stammgast ist, entdeckt auf der Karte jede Menge kulinarisches Neuland. Angefangen bei einer würzigen Kalbfleischsuppe mit Reis, Stangensellerie, Petersilie und georgischer Gewürzmischung (5,50 Euro), über Salate mit Walnusspaste, Granatapfelkernen oder Sulguni-Käse bist zu Desserts wie dem „Thathara“, einer traditionellen Puddingcreme aus Weintraubensaft und Walnusssplittern (5,50 Euro).

Die „Mzwadi“ genannten Schaschlik-Spieße sind die berühmteste Spezialität aus dem Land am Kaukasus. Ihr Geheimnis liegt in der Marinade, für die jede Familie ihr eigenes Rezept hat. Im Tbilisi gibt es Variationen mit Hähnchen, Schwein, Lamm oder Lachs. Außerdem Hauptgerichte wie der Bohneneintopf mit sauer eingelegtem Gemüse (8,50 Euro), im Tongefäß geschmortes Lammfleisch oder mariniertes Brathähnchen (je 15,50 Euro). Ein Gedicht für Knoblauchfans ist „Chkmeruli Kezse“, gebratenes Hähnchen in deftiger Knoblauch-Milch-Soße an Babykar...

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