Unter 20 Euro: Großartige Japan-Küche, aber sehr unbequeme Stühle

Unter 20 Euro: Großartige Japan-Küche, aber sehr unbequeme Stühle

Mitte.  Was die Inneneinrichter wohl genommen haben, als sie dieses kleine, szenige Japan-Bistro entwarfen? Vielleicht sehr viel Sake, vielleicht etwas Chemisches, oder ein Woche Power-Manga-Lesen mit nur vier Stunden Schlaf? Jedenfalls ist das "Nihombashi", benannt nach einem Tokioter Stadtteil, ein Augenflash aus der Ideenschmiede von zwei bekannten Gastronomen.

Die zündeten schon mit der "Long March Canteen" und dem "Roy & Pris" innenarchitektonische Raketen. Kleine Kacheln in den Farben des U-Bahnhofs Alexanderplatz, Rohbetondecken, silberglänzende Lüftungsrohre, knallrote Lampen, überall Kabel, und dann die Stühle. In schweren Steinpyramiden stecken gelbe und grüne Rohre, aus denen schick anzusehende, aber recht ungemütliche Oberteile gebogen wurden.

Beim Essen gibt es glücklicherweise keine Abstriche. Das Angebot besteht aus Sushi, den gerade angesagten Sticks und Sake. Von dem sind vier im Sortiment, auch die Weinauswahl ist top. Bei den offenen schreckt manchen Gast vielleicht der Preis von 3,80 Euro für 0,1 Liter. Die Sticks kommen vom Grill und sind im Paar zwischen drei und sieben Euro korrekt gepreist. Gleiches gilt für Sushi und Sashimi.

Mittags sind unter der Woche drei Menüs im Angebot: Sushi und Vegetarisch für 9,50, Sushi und Sticks für 12,50 Euro. Dazu gibt es eine kleine Miso-Suppe. Menü III beinhaltete beim Besuch einen Spieß mit drei saftigen Stückchen Lammfilet und einen mit Spargel und Panzetta. Super waren die köstlichen Maki mit Gelbflossen-Thunfisch und Salatgu...

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