Unter 20 Euro: Medium, saftig und zart: Steaks mit Spreeblick im "Brecht's"

Das „Brecht’s“ war das Stammlokal von Bertolt Brecht und liegt ganz zentral am Schiffbauerdamm, in unmittelbarer Nähe des Berliner Theaters.

Mitte.  Viele Jahre lang wurde im "Brecht's" am Schiffbauerdamm alpine Küche angeboten. Die scheint nicht mehr so gefragt zu sein. Deshalb eröffnete Ende vergangenen Jahres der Nachfolger in der 1-a-Lage mit neuem Konzept als "Brecht's Steak-Haus". Gar nicht weit entfernt, auf der anderen Seite der Weidendammer Brücke, begann der Siegeszug der Berliner Steakmode im "Grill Royal" mit riesigen Fleischstücken, die an dicken Haken in gläsernen Reifekühlschränken gezeigt wurden.

Ganz so schaustellerisch geht es im "Brecht's Steak-Haus" nicht zu. Vielmehr wurde die dezente Gemütlichkeit des Vorgängerrestaurants komplett erhalten. So empfängt auch der neue Lokal die Gäste mit kräftigem Rot an den Wänden, großen Blumensträußen und klassisch schwarz gekleidetem Service, der professionell, freundlich und sehr alert agiert. Vorne rechts im Schankraum sitzt man an der Fensterfront mit Spreeblick, geradeaus öffnet sich ein zweiter Raum mit zahlreichen Zeichnungen und Bildern die den Namensgeber Bert Brecht zum Thema haben.

Die Konkurrenz an dieser Stelle ist groß. Der könnten die moderaten Preise geschuldet sein. Denn ein Rindertatar für 12,50 Euro in der Lage ist durchaus korrekt. Auch Avocado- und Ceviche-Tatar wird angeboten, überhaupt ist die Karte sehr modern ausgerichtet. Beim Fleisch sind mehrere Qualitäten im Angebot, immer trocken gereift, von der deutschen Färse bis zum australischen Wagyu, ab 18 Euro für das Rumpsteak, bis 89 Euro für das 400 Gramm-Wagyu Rib-Eye. Mittags gibt es je ein v...

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