Unter 20 Euro: Hier schmeckt die Pizza wie in ihrer Geburtsstätte Neapel

Das "Prometeo" in Kreuzberg bietet erstklassige italienische Küche. Besonders die authentische neapolitanische Pizza ist zu empfehlen.

Kreuzberg.  Man darf Neapel bis in alle Ewigkeit dankbar sein. Schließlich gilt die süditalienische Stadt als Geburtsstätte der Pizza. Der in seiner Grundform mit Tomatensauce und Mozzarella belegte Hefeteig ist vielerorts in Berlin zu bekommen. Aber wer kann sich schon "authentische neapolitanische Pizza" auf die Fahne schreiben? Das Prometeo kann und tut es.

Vor einem Jahr an der Goebenstraße eröffnet, sind nun Reisen nach Neapel hinfällig geworden. Das Pracht- und Herzstück ist der eigens gebaute, mit Holz befeuerte Ofen aus Ziegelsteinen aus Vulkanasche vom Vesuv. Überhaupt ist der Eckladen gelungen. Die ausklappbaren und damit nach Gästezahl variablen Holztische mit verschiedenen Stühlen sind locker gestellt und bieten größtenteils einen Blick auf den Ofen und die werkelnden Pizzabäcker.

Klar, dass Pizzen die Karte dominieren, gut zwei Dutzend von der Marinara bis zur Parma Rucola & Bufala (5,50–12,50 Euro) sowie acht Vorspeisen mit Klassikern à la Bruschetta und Ungewöhnlicherem wie La Montanara – Tomatensauce, Mozzarella, Basilikum – sind in der Karte und auf den zahlreichen Tafeln zu finden. Womit wir bei einem der Genüsse sind: der Tomatensauce. Der hausgemachte Sugo bringt das Beste der Tomate zutage.

Der Teig ist elastisch, minimal salzig und am höheren Rand stellenweise leicht angebrannt. Beim Caprese-Einstieg fällt der etwas festere, ein wenig zu kühle Mozzarella auf und mit dem Hauswein, beim Roten ein Nero d'Avola, ist man längst gefühlsmäßig in Italien angekommen. Charmant, ...

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