21-Jährige stürzt beim Fotografieren von Rügener Kreidefelsen in den Tod

Tödlicher Unfall am Kreidefelsen auf Rügen

Offensichtlich beim Fotografieren ist auf der Ostseeinsel Rügen eine 21-Jährige von einem Kreidefelsen in den Tod gestürzt. Ein in der Nähe der Leiche der jungen Touristin aus Hamburg gefundener Fotoapparat und eine Fototasche ließen darauf schließen, dass sie beim Fotografieren oder als sie gerade fotografieren wollte abgestürzt sei, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Frau war mit ihrem Mann unterwegs.

Das Unglück ereignete sich am Samstag im Nationalpark Jasmund. Laut Polizei kam die Frau offenbar an der Felskante ins Straucheln, verlor das Gleichgewicht und fiel 60 Meter in die Tiefe auf die felsige Küste.

Die Polizei geht von einem tragischen Unglücksfall aus. Als Rettungskräfte die Frau mit einem Rettungshubschrauber erreichten, konnte der Notarzt nur noch den Tod der 21-Jährigen feststellen. Die Leiche wurde mit Unterstützung eines Schiffes der Bundespolizei geborgen. Der 22 Jahre alte Ehemann erlitt einen Schock.

Wie der Polizeisprecher sagte, war der Bereich um die Absturzstelle nicht gesondert gesichert. Es gebe aber beim Betreten des Nationalparks und auf dem Gelände Schilder, die vor einem Verlassen der offiziellen Wege warnen. Inwieweit das Paar davon Kenntnis genommen habe, stehe nicht fest.

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