Eine 23-Jährige hat jedes Land der Welt bereist – und sagt, dass eine Fluggesellschaft besser war, als alle anderen

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Lexie Alford mit ihrem Guinness-World Zertifikat.
Lexie Alford mit ihrem Guinness-World Zertifikat.

Lexie Alford aus Nevada City, Kalifornien, hat einen Guinness-Weltrekord aufgestellt. Sie ist der jüngste Mensch jemals, der alle Länder der Welt bereist hat. Im Alter von 23 Jahren hat sie damit 196 Länder bereist, was sie als persönliche Challenge ansah.

Da ihre Mutter ein Reisebüro besaß, begann Alford früh, zu reisen. "Ich bin damit aufgewachsen, meine Mutter auf ihrem Arbeitsreisen, um die Welt-in mehr als 70 Ländern- zu begleiten. Nachdem ich mehr als sechs Jahre lang gespart habe und mit 18 Jahren das College abgeschlossen hatte, beschloss ich, meine eigenen Abenteuer zu erleben", sagt sie. Am Ende brauchte sie drei Jahre, um die für den Rekord noch fehlenden Länder zu bereisen.

Lexie reiste mit Flugzeugen, Booten und am liebsten mit Zügen, „weil man aus dem Fenster auf die sich ständig verändernden Landschaften schauen kann“. Die Bahn sei eine Form des „langsamen Reisens“, so Alford. „Man kann ganze Länder vorbeifliegen sehen.“

Indonesien war für Alford ein besonderer Ort. Vor allem wegen der Unterwassererlebnisse.
Indonesien war für Alford ein besonderer Ort. Vor allem wegen der Unterwassererlebnisse.

Dabei hatte Alford mit vielen Hindernissen zu kämpfen, beispielsweise damit die Visa für einige Länder zu beschaffen. Es habe Monate gedauert, um sie für Länder wie Venezuela oder Pakistan zu erhalten, erzählt Lexie.

Ihr Lohn seien die unvergesslichen Abenteuer gewesen, die sie auf ihren Reisen erlebte. „Es gibt so viele unglaubliche Erfahrungen, die man machen kann, wenn man alleine reist. Man ist offener für die Gastfreundschaft und den Umgang mit den Einheimischen, als wenn man in einer großen Gruppe unterwegs ist“, sagt sie.

„Ich liebe Ägypten wegen der archäologischen Ausgrabungsstätten. In Nordpakistan waren die Menschen unglaublich gastfreundlich“, berichtet sie.

In Libyen.
In Libyen.

„Die einzigartigste Insel der Welt ist meiner Meinung nach Island: das Land aus Feuer und Eis. Für die schönsten Landschaften habe ich die Angel Falls in Venezuela besucht“, berichtet Lexie. Das Reisen mit dem Flugzeug sei laut Alford sowohl eine gute als auch eine schlechte Erfahrung gewesen.

Im Iran.
Im Iran.

„Ich bin mit den unterschiedlichsten Fluggesellschaften um die Welt gereist. In den meisten Fällen, hat das Essen schrecklich geschmeckt“, sagt sie.

Am liebsten reiste sie mit den Fluggesellschaften Delta und KLM. „Die Qualität dieser Fluggesellschaften, hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich immer darauf, mit ihnen zu fliegen“, sagte sie. Besonders die Sitze und die Sauberkeit im Flugzeug fand sie überragend, berichtet sie.

Lexie hat auf ihrer Reise viele Menschen und Kulturen kennengelernt. Aber die wertvollste Erfahrung sei das neue Gefühl der Unabhängigkeit gewesen, sagt Lexie. Zudem habe sie einige wichtige Lektionen fürs Leben gelernt. „Wenn man als Frau alleine reist, ist es sehr wichtig, einen gesunden Menschenverstand walten zu lassen“, sagt sie.

Wenn Alford in Länder reist, die als gefährlich gelten, erinnert sie sich daran, dass sich die Lage jederzeit ändern kann. Das muss man akzeptieren, wenn man so eine Erfahrung macht. „Das Einzige, was man kontrollieren kann, ist die eigene Denkweise“, meint Alford.

Für Alford gibt es nicht Schöneres als das Reisen. „Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass die Zeit nicht genossen hab, um mich von allen Strapazen zu erholen“, fügt Alford hinzu.

Dieser Text wurde von Lisa Ramos-Doce aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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