23 Tote und 50 Verletzte durch Bombenanschlag in Karachi

Metropole in Pakistan von Welle der Gewalt erschüttert

In der pakistanischen Millionenmetropole Karachi sind durch einen Bombenanschlag 23 Menschen getötet und 50 weitere verletzt worden. Polizeisprecher Ghulam Shabir Sheikh sagte, auf Anhieb sei nicht zu erkennen, wem der Anschlag gegolten habe. Zwei Wohngebäude wurden schwer beschädigt. Die Explosion erschütterte ein Wohnviertel, in dem vorwiegend Angehörige der schiitischen Minderheit leben.

In der Wirtschaftsmetropole Karachi leben rund 18 Millionen Menschen. Im vergangenen Jahr wurde die Stadt von einer Serie von Gewalttaten erschüttert. Dabei wurden nach einer Zusammenstellung der unabhängigen Pakistanischen Menschenrechtskommission fast 3000 Menschen getötet. Im Mai sind in Pakistan Parlamentswahlen geplant.

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