275 Jahre: Berlins Staatsoper feiert Geburtstag - Keine Baustelle mehr

Am Donnerstag feiert die Staatsoper Unter den Linden Geburtstag - und öffnet wieder. Ist alles wirklich fertig?

Berlins Staatsoper Unter den Linden hat schon manche Stunde Null erlebt. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie zweimal von Bomben zerstört. Umbenennungen, Umbauten und ein Brand gehören zu ihrer Geschichte. Zum 275. Geburtstag, den die Staatsoper an diesem Donnerstag (7. Dezember) mit einem Konzert feiert, steht wieder ein Neuanfang ins Haus. Das Ensemble von Daniel Barenboim und Intendant Jürgen Flimm spielt nun in einem frisch renovierten Theaterkomplex, mit neuester Technik und ausgefeilter Akustik.

Zwar hatte die Staatsoper bereits vor zwei Monaten die Rückkehr in ihr Stammhaus nach den "Exiljahren" im Schiller Theater mit einer Premierengala gefeiert. Doch nach einigen Tagen musste das Haus wieder schließen. Viele Arbeiten vor allem an der Bühnentechnik waren noch nicht fertig. Jetzt müsste es nach sieben Jahren und mehr als 400 Millionen Euro Baukosten soweit sein. Oder?

"Zunächst einmal sind wir alle wahnsinnig glücklich, wieder zurück im Stammhaus Unter den Linden zu sein", sagt Ko-Intendant Matthias Schulz. Am vergangenen Donnerstag wurde das Gebäude von der Bauverwaltung der Staatsoper offiziell übergeben - unter Auflagen, wie Schulz sagt. Amtlich ist die Staatsoper keine Baustelle mehr, sondern ein Betrieb.

"Ein paar Fliesen hier, ein Spiegel dort"

Handwerker sind aber noch immer unterwegs - um Mängel zu beheben, wie Katrin Dietl, Sprecherin der Berliner Senatsbauverwaltung sagt. "Ein paar Fliesen hier, ein Spiegel dort" - um solche Fragen gehe es jetzt. Für offene Mängel geb...

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