Die besten Drama Filme, die niemand allein schauen sollte

Maggie Serota

Wir sind auch nur Menschen, keine Roboter. Wir haben Gefühle. Natürlich sind Slapstick-Komödien und CGI-gefüllte Blockbuster super cool, aber manchmal reicht das dem reichen menschlichen Emotionsspektrum einfach nicht aus. Wir lieben Freude und Spaß, aber die Psyche braucht eben auch Trauer.

Warum wir alle (Liebes-)Filme zum Weinen brauchen



Es geht hierbei nicht darum, sich in (Selbst-)Mitleid zu suhlen, sondern, die menschliche Existenz in ihrer Gänze wahrzunehmen, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Schließlich braucht jedes Auf auch ein Ab, um wirklich wertgeschätzt zu werden.Ein gutes Drama trifft uns mitten ins Herz, ganz egal ob es sich dabei um unerfüllte Liebe oder menschliches Ungerechtigkeit handelt. Legt euch also eine Taschentuchbox zur Seite und bereitet euch auf einen tränenreichen Abend voller Gefühl, Herzschmerz und Dramatik vor.

PS.: Wenn euch nicht einer der folgenden 30 Filme zum Heulen bringen, dann wissen wir ehrlich gesagt auch nicht, was mit eurem Herzen los ist.

Jack (1996)
Größtenteils nimmt man diesen Film als leichte Komödie wahr, die von einem kleinen Jungen erzählt, der durch sein Leiden am Werner-Syndrom um ein mehrfaches schneller altert und bald aussieht wie Robin Williams. Es ist alles bittersüß und endet mit einer emotionalen Abschlussrede, die garantiert jeden zum Weinen bringt.

Abgebildet: Diane Lane and Robin WilliamsFoto: Moviestore Collection/Rex/Shutterstock.

The Hunt (2012)
Hannibal has feelings, y'all. Mads Mikkelsen stars as a man shut out by his friends and community after being falsely accused of molesting a young girl in this Danish drama. The ensuing witch hunt is upsetting and truly hard to watch.

Pictured: Mads MikkelsenFoto: Moviestore/Rex/Shutterstock.

Mrs. Miniver (1942)
We know this Oscar-winning classic set during World War II is all about maintaining that British stiff upper lip, but the series of tragedies always turn us into a wobbly mess.

Pictured: Greer Garson and Walter Pidgeon as the MiniversPhoto: Snap/Rex/Shutterstock.

Life as a House (2001)
Terminal illness, divorce, and a complex father-son relationship: This drama ticks all the tear-inducing boxes. Both Kevin Kline and Hayden Christensen (yes, Anakin himself) were nominated for acting awards for their moving performances.

Pictured: Kevin Kline, Hayden Christensen, and Kristin Scott ThomasPhoto: Snap Stills/Rex/Shutterstock.

Me Before You (2016)
Like, puddles. We won't give away any spoilers, but let's just say that this Emilia Clarke and Sam Claflin romantic drama will make your tear ducts feel like they've been set on fire by Daenerys.

Pictured: Emilia Clarke and Sam ClaflinPhoto: Warner Bros/Moviestore Collection Ltd/REX/Shutterstock.

Project Nim (2011)
Diese herzzerreißende Doku folgt einem Schimpansen, der bei einer Menschenfamilie aufwächst und im Laufe der 1970er Jahre Gegenstand eines umfassenden Forschungsprojekts wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Nim Chimpsky, der Affe, wird von so ziemlich jedem im Stich gelassen.

Abgebildet: Nim Chimpsky und eine ForscherinFoto: Moviestore Collection/Rex/Shutterstock.

Die Bücherdiebin (2013)
Auf Markus Zusaks gleichnamigem Bestseller basierend erzählt der Film die Geschichte eines Bücher liebenden Waisenmädchens, das 1938 einer deutschen Familie anvertraut wird. Der Film konfrontiert uns mit einer Vielzahl von herzzerreißenden Momenten und Sophie Nélisse in der Hauptrolle der Leisel raubt uns dazu noch den Atem.

Abgebildet: Sophie NélisseFoto: Moviestore Collection/Rex/Shutterstock.

Rabbit-Proof Fence (2002)
Kenneth Branagh plays the baddie in this Australian drama about three mixed-race Aboriginal girls who try to make their way home after being ripped from their families and placed in a settlement camp for "half castes." The film is loosely based on a true story.

Pictured: Everlyn Sampi and Tianna SansburyPhoto: Moviestore Collection/Rex/Shutterstock.

The Danish Girl (2015)
Eddie Redmaynes Filmrolle Einar Wegener tut sich schwer damit, während seines Übergangs vom Mann zur Frau Liebe und Akzeptanz zu finden. Alicia Vikander spielt Wegeners Frau Gerda und stellt ihre Erfahrung des Verlust mindestens genauso herzzerreißend dar. Die Bahnhofsszene hingegen ist echt brutal.

Abgebildet: Eddie RedmayneFoto: Moviestore/Rex/Shutterstock.

Schindlers Liste (1993)
Keiner, mit Ausnahme von Jerry Seinfeld, hält diesen Film bis zum Schluss aus, ohne völlig in Tränen aufgelöst vor dem Bildschirm zu enden.

Abgebildet: Ralph Fiennes und Liam NeesonFoto: Snap/Rex/Shutterstock.

Das Streben nach Glück (2006)
Während des Films, der auf einer wahren Geschichte beruht, muss man sich immer wieder selbst daran erinnern, dass es ein Happy End gibt, wenn man Will Smith dabei zusieht, wie er versucht, sich und Kleinkind Jaden über die Runden zu bringen.

Abgebildet: Jaden & Will SmithFoto: Snap Stills/Rex/Shutterstock.

The Fault in Our Stars (2014)
As this 2014 romantic dramedy proves, the only thing more tragic than a fresh-faced teenager with terminal cancer is a fresh-faced teenager with terminal cancer in love. This film though? Doubles down: It features two terminally ill teens in love, played by Shailene Woodley and Ansel Elgort.

Pictured: Ansel Elgort and Shailene WoodleyPhoto: Courtesy of 20th Century Fox.

Southpaw (2015)
Wir nennen diesen Film einen unerwarteten Schlag in die tiefsten Gefühle. Ein überraschender Wendepunkt im Film macht dieses 2015er Werk vom Boxfilm zu einem hochemotionalen Drama über Liebe, Familie und Disziplin.

Abgebildet: Rachel McAdams und Jake GyllenhaalFoto: Rex/Shutterstock.

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit (2013)
Eddie Marsan spielt einen öffentlich Angestellten, dessen Aufgabe es ist, Begräbnisse für Verstorbene zu organisieren, die keine Angehörigen haben. Sein letzter Fall widmet sich dem Tod eines Mannes, der unter erbärmlichen Umständen starb. Glaubt uns einfach, wenn wir sagen, dass das Ende euch quasi erdrücken wird.

Abgebildet: Eddie MarsanFoto: Redwave Films/Embargo Films.

Marley & ich (2008)
Es ist wie Old Yeller für Millennials, bis hin zum rotzigen Geschrei. Wer hätte gedacht, dass ein Film von Owen Wilson und Jennifer Aniston so viele Gefühle in uns wecken kann?

Abgebildet: Owen Wilson und Jennifer Aniston Photo: Moviestore/Rex/Shutterstock.


Frozen River (2008)
Melissa Leo and the late Misty Upham star in this bleak drama about two women (one a down-and-out single mom, the other a Mohawk bingo parlor employee separated from her son) going to great lengths to make ends meet.

Pictured: Melissa LeoPhoto: Moviestore Collection/REX/Shutterstock.

Philadelphia (1993)
Auch über 20 Jahre später können wir Neil Young oder Bruce Springsteens Beiträge zum Filmsoundtrack nicht hören, ohne zu schlucken – und alles wegen dieses sentimentalen Opus'. Tom Hanks erhielt für die Rolle eines an AIDS erkrankten Anwalts, der seine Kanzlei wegen Diskriminierung vor Gericht bringt, seinen ersten Oscar. Denzel Washington spielt den Anwalt in der Not, der sich Hanks' Fall annimmt. Ihre Freundschaft macht sie stark – und bringt uns unentwegt zum Weinen.

Abgebildet: Denzel Washington und Tom HanksFoto: Moviestore/REX Shutterstock.

Nächster Halt: Fruitvale Station (2013)
Wer bei Wallace's Todesszene in The Wire in Tränen ausgebrochen ist, der wird die ersten Tage nach diesem Michael B. Jordan Film in Kindslage auf dem Boden verbringen. Noch schwerer zu verkraften wird das Ganze, wenn man bedenkt, dass sich dieses Drama tatsächlich so zugetragen hat.

Abgebildet: Michael B. JordanFoto: Snap Stills/REX Shutterstock.

Still Alice – Mein Leben ohne Gestern (2014)
Julianne Moore hat für ihre Rolle einer sehr jung an Alzheimer erkrankten Frau den Oscar für die beste Schauspielerin bekommen. Sie muss ihren bereits erwachsenen Kindern erklären, dass die Krankheit genetisch bedingt sei, und fängt an, Fragen aufzuschreiben, die sie täglich beantworten muss, um ihr Gedächtnis zu trainieren.

Abgebildet: Julianne MooreFoto: Moviestore/REX Shutterstock.

The Constant Gardener (2005)
Beyond the intrigue, this political thriller digs deep into heartbreak, questions of fidelity, and devotion,

Pictured: Rachel WeiszPhoto: Moviestore Collection/REX/Shutterstock.

All Is Lost (2013)
What this Robert Redford drama lacks in dialogue, it compensates with edge-of-your-seat drama and an overwhelming sense of weariness and frustration. Will Redford save his broken boat? Maybe. Will you ever go sailing again? Probably not.

Pictured: Robert RedfordPhoto: Moviestore/REX Shutterstock.

My Girl (1991)
Obwohl der Film 1991 eher als eine Mischung aus Komödie und Drama vorgestellt wurde, scheute Regisseur Howard Zieff keine Mühen, die Konfrontation der jungen Vada Sultenfuss (Anna Chlumsky) mit dem Tod ihres besten Freundes (Macaulay Culkin) so schmerzvoll, wie herzzerreißend darzustellen, wie man sich das vorstellt.

Abgebildet: Macaulay Culkin und Anna ChlumskyFoto: Columbia Pictures.

Der Elefantenmensch (1980)
David Lynchs Biopic aus dem Jahr 1980 porträtiert John Merrick, einen Mann, der unter Elefantiasis gelitten haben soll und im England des 19. Jahrhunderts auf viktorianischen Märkten zur Attraktion gemacht wurde. Der Film zeigt deutlich auf, wie schamlos und unmenschlich die Gesellschaft zeitweise mit Individuen umgeht.

Abgebildet: John HurtFoto: Paramount Pictures.

About Time (2013)
On its face, this is a rom-com with a time-traveling twist. Perhaps that's why the built-in life lessons and a plot about terminal illness hit us like a ton of bricks.

Pictured: Domhnall Gleeson and Bill NighyPhoto: Moviestore/REX Shutterstock.

Blue Valentine (2010)
Michelle Williams hat ihre Oscar-Nominierung für dieses Drama, welches den qualvollen Zerfall ihrer einst liebevollen Ehe mit einem gewalttätigen Alkoholiker (Ryan Gosling) zeigt, definitiv verdient.

Abgebildet: Michelle Williams und Ryan GoslingFoto: The Weinstein Company.

Magnolien aus Stahl – die Stärke der Frauen (1989)
Nur wenige Filme stellen die starke Bindung von Frauen so bewegend dar wie das 1989 erschienene Werk, das auf dem gleichnamigen Original von Robert Harling basiert. Der Film erzählt die Geschichte einer eng verwobenen Gruppe von Frauen aus dem Süden der USA, die sich gegenseitig durch die Höhen und Tiefen des Lebens begleiten und unterstützen. Einer der emotionalsten Momente zeigt die Trauer von Sally Fields als ihre Tochter, gespielt von der jungen Julia Roberts, an den Folgen von Diabetes stirbt. Wen das nicht zum Weinen bringt, dann wissen wir auch nicht weiter.

Abgebildet: Olympia Dukakis, Sally Field, Julia Roberts, Daryl Hannah und Dolly PartonFoto: TriStar Pictures.

Magnolia (1999)
Paul Thomas Andersons Drama aus dem Jahr 1999 zeigt die miteinander verwobenen Geschichten mehrerer Personen, die bedingt durch einen gemeinsamen Schicksalsschlag mit Vergebung, Verzweiflung und der Suche nach Glück konfrontiert sind. Die Szene, in der der eigentlich skrupellose Pick-Up-Artist, gespielt von Tom Cruise, am Sterbebett seines Vaters zusammenbricht, ist eine der emotionalsten des ganzen Films. Cruise gewann für seine Rolle im Film seinen dritten Golden Globe.

Abgebildet: Filmplakat zu MagnoliaFoto: New Line Cinema.

My Life (1993)
This under-appreciated 1993 gem features Michael Keaton as a high-powered PR executive and expectant father who is diagnosed with terminal cancer. Fearing that he will not live long enough to see the birth of his son, Keaton records a video documentary of himself so that his child can get to know him.

Pictured: Nicole Kidman and Michael KeatonPhoto: Courtesy of Columbia Pictures.

Freundinnen (1988)
Bei diesem Drama, welches die 30-jährige Freundschaft einer frechen Schauspielerin und einer privilegierten Anwältin poträtiert, ist es quasi unmöglich, nicht zu weinen, denn es läuft darauf hinaus – SPOILER ALERT! –, dass bei der letzteren eine seltene und unheilbare Herzkrankheit diagnostiziert wird. Spätestens, wenn Midler beginnt, „The Wind Beneath My Wings“ zu singen, packt es uns. Jedes Mal.

Abgebildet: Barbara Hershey und Bette MidlerFoto: Buena Vista Pictures.

Das Leben ist schön (1997)
Roberto Benigni gewann als Regisseur und Protagonist den Academy Award für den besten Schauspieler. Er spielt einen Vater, der versucht, seinen Sohn durch zauberhafte Ablenkungsmanöver vor den Grauen des Dritten Reichs und der Konzentrationslager zu bewahren – und bei uns brechen immer wieder alle Dämme.

Abgebildet: Roberto Benigni mit Nicoletta Braschi und Giorgio CantariniFoto: Miramax Films.

Boys Don't Cry (1999)
Hilary Swank spielt einen jungen Trans-Mann, der sich in eine junge Chloë Sevigny als Karaokesängerin verliebt, jedoch ermordet wird, bevor die wahre Romantik überhaupt erst aufleben kann. Der Film zeigt uns nicht nur eine tragische Liebesgeschichte, sondern ist auch ein trauriges Zeugnis dessen, was Transgender Männer und Frauen durchweg erleben und erleiden mussten.

Abgebildet: Chloë Sevigny und Hilary SwankFoto: Fox Searchlight Pictures.

Dancer in the Dark (2000)
Natürlich macht Lars von Trier den deprimierendsten Film aller Zeiten, wer sollte diese Aufgabe sonst übernehmen? Björk spielt eine verarmte Fabrikarbeiterin, die jeden Cent dreimal drehen muss, um ihrem Sohn die OP zu ermöglichen, welche ihn vor derselben degenerativen Augenkrankheit bewahren soll, die derzeit Björks Filmcharakter das Augenlicht nimmt. Wenn das nicht schon niederschmetternd genug ist: im Film geht es noch weiter bergab.

Abgebildet: BjörkFoto: Fine Line Features.

Sophies Entscheidung (1982)
Dank dieses 1982-Klassikers steht die Phrase „Sophies Entscheidung“ nun für jede Entscheidung, die man unmöglich treffen kann. Meryl Streeps Rolle muss im Film entscheiden, welches ihrer beiden Kinder in Auschwitz in die Gaskammer geschickt wird, welches nicht. Schmerz. Schon beim Lesen.

Streep erhielt für ihre Darstellung den Oscar und der Film hat quasi den Maßstab des zum-Heulen-Bringens neu definiert.

Abgebildet: Meryl StreepFoto: Universal Pictures.



12 Years a Slave (2014)
Die traurigsten Filme sind anscheinend diejenigen, die wahre, menschliche Boshaftigkeit, Trauer und Unglück porträtieren – siehe vorangegangene Slides. Steve McQueens Oscar-prämierter Film ist nicht nur berührend, weil er das Schicksal eines Mannes zeigt, der als Sklave gehandelt wird, sondern weil er ganz klar zeigt, welch inhumane Umstände vor nicht allzu langer Zeit noch der gängige Status Quo waren.

Abgebildet: Chiwetel EjioforFoto: Fox Searchlight Pictures

Liebe (2012)
Der Österreicher Michael Haneke ist nicht gerade dafür bekannt, Gute-Laune-Filme zu produzieren, ebenso verhält es sich mit Amour. Dieser Film, mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film prämiert, erzählt die Geschichte vom Umgang mit Demenz in einer Partnerschaft anhand eines älteren Pariser Pärchens.

Abgebildet: Emmanuelle RivaFoto: Sony Pictures Classics.

Seite an Seite (1998)
Susan Sarandon und Julia Roberts spielen Ex-Frau und Verlobte von Ed Harris. Die Spannung zwischen den beiden steigt vor allem dann, wenn Sarandon ihre Kinder als Waffen in den stillen Krieg mit ihrem Ex-Mann schickt. Die Frauen sehen sich jedoch gezwungen, Frieden zu schließen, als bei Sarandon unheilbarer Krebs diagnostiziert wird und sie bemerken, dass die Familiendynamik sich absehbar für immer verändern wird.

Abgebildet: Susan Sarandon und Julia RobertsFoto: Columbia Pictures.

Million Dollar Baby (2004)
Hilary Swank ist eine der wichtigsten Vertreterinnen des Genres der Tearjerker. Diesmal ist sie eine rauflustige Boxerin, die schließlich eine Bindung zu ihrem hartgesottenen Boxtrainer, gespielt von Clint Eastwood (der auch die Regie führte), entwickelt. Der Film hat alles, was ein typisches Sportdrama mit einem triumphierenden Underdog ausmacht - bis er am Ende einen emotionalen Sauger-Schlag liefert.

Abgebildet: Hilary SwankPhoto: Courtesy of Warner Bros. Pictures.


Zeit der Zärtlichkeit (1983)
Keine Liste der Best-of-Tränen-Filme ist ohne diese 1983er Drama-Komödie komplett: Shirley MacLaine in der Rolle einer Mutter, die ihre Tochter zu früh verliert, schlägt auf dem Trauer-Barometer ganz besonders aus.

Abgebildet: Shirley MacLaine und Debra WingerFoto: Courtesy of Paramount Pictures.

Der Junge im gestreiften Pyjama (2008)
Wenn Sophies Entscheidung und Das Leben ist schön uns etwas über die Geschichte hinaus gelehrt haben, dann dass die Kombination von Holocaust und Kindersterblichkeit ein Garant für tränengefüllte Abende ist – Der Junge im gestreiften Pyjama hat beides. Bruno zieht mit seiner Familie in die Nähe eines Konzentrationslagers, weil sein Vater, ein SS-Offizier, befördert wurde. Bruno freundet sich unwissend mit einem gefangen gehaltenen Jungen gleichen Alters an, mit dem er durch den Stacheldrahtzaun spielt. Bruno entdeckt im Spiel die harsche Wahrheit darüber, was sein Vater dort eigentlich tut und warum der Junge einen vermeintlichen Schlafanzug trägt.

Abgebildet: Jack Scanlon.Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures.

Bicycle Thieves (1948)
Vittorio De Sicas italienischer neorealistischer Film von 1948 wird weithin als einer der besten Filme aller Zeiten gepriesen. Ein junger Vater versucht verzweifelt, seine verarmte Familie zu ernähren, also kratzt er das Geld zusammen, um das Fahrrad zu kaufen, das er für seine neue Arbeit benötigt, und hängt in der Stadt Anzeigen auf. Wie es der Zufall will, wird sein Fahrrad an seinem ersten Arbeitstag gestohlen. Mit seinem kleinen Sohn im Schlepptau macht sich der Mann auf eine fast unmögliche Mission, um es zurückzuholen.

Abgebildet: Enzo Staiola and Lamberto MaggioraniPhoto: Courtesy of Umbrella Entertainment.


P.S. I Love You (2007)
Dieser Film ist ausdrücklich dazu gedacht, das Wasserwerk anzuschalten. Es ist die Geschichte einer jungen Witwe (Hilary Swank), die posthum Ermutigungsschreiben ihres verstorbenen Ehemannes (Gerard Butler) erhält, nachdem dieser an einem Hirntumor gestorben ist.

Abgebildet: Gerard Butler and Hilary SwankPhoto: Courtesy of Warner Bros. Pictures.


Brokeback Mountain (2005)
Eine rührende Gesichte von der 20-jährigen Affäre zwischen zwei Rancharbeitern: Dieser Film mit Jake Gyllenhaal und Heath Ledger war mit Leichten einer der meist diskutierten Filme 2005. Die beiden begannen einen Affäre, während sie zusammen arbeiteten, und haben im Laufe der Handlung beide ihre Arbeit verloren. Trotz aller Versuche, sich neuen Jobs und Ehen mit Frau und Kind zu widmen, Versuche, ein Leben zu leben, das mit den Standards der 60er und 70er konform ging, hörten sie nicht auf, einander zu lieben.

Abgebildet: Jake Gyllenhaal and Heath LedgerFoto: Focus Features.

45 Years (2015)
Charlotte Rampling wurde für die Hauptrolle in diesem britischen Koloss von Trauer für den Oscar für die beste Darstellerin nominiert. Zurecht, stellt sie doch Enttäuschung in der Liebe und Eifersucht so herzzerreißend, wie wahrheitsgetreu dar.

Abgebildet: Charlotte RamplingFoto: Moviestore Collection/Rex/Shutterstock.

Wie ein einziger Tag (2004)
Natürlich ist Wie ein einziger Tag als allererstes pure Romantik. James Garner und Gena Rowlands sind allerdings diejenigen, die uns am Ende des Films erst so richtig in Tränen ausbrechen lassen.

Abgebildet: Rachel McAdams und Ryan GoslingFoto: New Line Cinema.

Atonement (2007)
The iconic Vanessa Redgrave delivers a somber and arresting performance as a novelist who used fiction to atone for the young lovers whose lives she ruined when she mistakenly accused a man (James McAvoy) of a sex crime at the onset of World War II. Adapted from the 2001 Ian McEwan novel, the film deals with decades' worth of grief as a result of a youthful flight of fancy that contributed to the premature death of her sister (Keira Knightley) and the false imprisonment of her sister's lover.

Pictured: James McAvoy and Keira Knightley.Photo: Courtesy of Universal Pictures.

Up (2009)
We have to hand it to this 2009 Pixar offering for completely reinventing the formula we've come to know and expect from sad movies. While most tearjerkers save the most gut-wrenching developments for the third act, this beloved animated feature has both kids and adults reaching for the Kleenex within the first 10 minutes.

Pictured: A scene from UpPhoto: Courtesy of Walt Disney Studios Motion Pictures.

Dear Zachary: A Letter to a Son About His Father (2008)
Dear Zachary is a unique entry on this list because it's a documentary. The 2008 film starts off as a video diary to the infant Zachary from friends and family giving testimonials about the murdered father he'll never meet. Events take an unexpected, true-crime turn however, and tragedy further compounds itself by the film's end.

Pictured: Zachary with his grandparentsPhoto: Courtesy of Oscilloscope Laboratories.

The Road (2009)
In this adaptation of the Cormac McCarthy novel of the same name, this film's grim, post-apocalyptic vision makes the dystopia of The Hunger Games look downright desirable. The unnamed father and son duo do their best to keep hope alive in a bleak world where roving bands have turned to cannibalism in the bleak hellscape left over from an unspecified disaster.

Pictured: Viggo Mortensen and Kodi Smit-McPheePhoto: Courtesy of The Weinstein Company.

The Day of the Locust (1975)
John Schlesinger's 1975 adaptation of the Nathanael West novel of the same name is a grim look at Hollywood in the '30s, particularly at a group of broken has-beens and never-were who failed to make their show business dreams come true.

Pictured: A scene from The Day of the LocustPhoto: Courtesy of Paramount Pictures.

Precious (2009)
This is easily one of the hardest movies on the list to watch. The 2009 Lee Daniels films tells the story of Claireece Precious Jones (Gabourey Sidibe), an illiterate, pregnant 16-year-old who regularly escapes into her own fantasy world when faced with emotional, physical, and sexual abuse from her family. Despite being in the eighth grade at 16, Precious is tasked with getting her GED and ultimately changing her life's direction so that she can escape her abusive home and provide for her children.

Pictured: Gabourey SidibePhoto: Courtesy of Lionsgate.

The Champ (1979)
Franco Zeffirelli's 1979 remake of the 1931 film of the same name features a young Ricky Schroder in his film debut. The movie details the dysfunctional relationship between young T.J (Schroder) and his dad (Jon Voight), a former boxer turned alcoholic horse trainer with a gambling problem. However, things get more complicated as T.J.'s estranged mother (Faye Dunaway) comes back into the picture. Despite being just 9 years old, Schroder gives an incredibly impressive onscreen cry. In turn, it will definitely get your waterworks going.

Pictured: Ricky Schroder and Jon VoightPhoto: Courtesy of United Artists.

Sunset Boulevard (1950)
This 1950 Billy Wilder masterpiece is a noirish, cautionary tale of life after fame. Gloria Swanson's Norma Desmond is believed to be a composite of many of the silent film era starlets who descended into reclusivity and madness after fading into obscurity.

Pictured: Gloria SwansonPhoto: Courtesy of Paramount Pictures.

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