30 Jahre Mauerfall in Hamburg: „Uns gingen fast die Hunderter aus“

Schlange stehen, darin waren Ostdeutsche ja geübt. Aber Schlangen, wie es sie am 11. November 1989 in Hamburg gab - das war selbst für sie neu. Stundenlang warteten die Ostdeutschen - und sie waren wohl deshalb so geduldig, weil sie wussten, dass es belohnt werden würde.

Mit 100 D-Mark Begrüßungsgeld nämlich. Für Leute aus der DDR ein kleines Vermögen! Hartwig Behrens, heute Fachamtsleiter im Bezirksamt Mitte, erinnert sich noch gut an den Andrang. Er arbeitete damals am Sozialamt an der Kurt-Schumacher-Allee.

„Gleich nach dem Mauerfall wurden wir darüber informiert, dass sonnabends mit einer ganzen Menge DDR-Bürgern zu rechnen sei, die sich ihr Begrüßungsgeld auszahlen lassen wollen. Es fanden sich schnell vier Kollegen, die gerne bereit waren, an ihrem arbeitsfreien Tag die Schalter zu besetzen. Wir waren...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo