300 Mio.! Neymar mit Ausstiegsklausel

Neymar von Paris Saint-Germain soll eine Ausstiegsklausel haben

Die Bosse von Paris Saint-Germain sehen Neymar zurzeit häufiger in soziale Medien als in der Realität. Der Brasilianer absolviert seine Reha in Brasilien und schickt immer wieder Nachrichten an seine Anhänger.

Dabei hätten die PSG-Verantwortlichen ihn gerne in Paris, versuchten den brasilianischen Nationalspieler bei einem Treffen am 13. März davon überzeugen, sein Programm in der französischen Hauptstadt abzuschließen, das berichtet die spanische Zeitung El Pais.

Sie bekamen aber eine recht kühle Absage – und seitdem Bilder von Pokersessions und Partys, auf denen sich Neymar herumtreibt.

Im Katar-finanzierten Klub hat man dem Bericht zufolge Angst, den Stürmer doch noch zu verlieren. Grund dafür ist auch eine Ausstiegsklausel über mindesten 300 Millionen Euro, die ab dem 1. September greift – also einen Tag, nachdem die Transferfenster der meisten großen Ligen schließen.


Neymars Vater und sein Anwalt ließen die Option in dem Vertrag des Dribble-Künstlers als Sicherheit verankern, sollte das Pariser Trophäen-Projekt scheitern. Sollte Neymar früher gehen wollen, bräuchte er die Erlaubnis von PSG, die er wohl nur bekommt, wenn er die Al-Thani-Familie überzeugt, die Herrscher von Katar.

Die Klausel könnte laut Vertrag auch noch höher werden, Voraussetzung sind mannschaftliche Titel (Champions Leaguen) oder individuelle (wie der Ballon d'Or).

Neymar wird immer wieder nachgesagt, dass er in Paris nicht glücklich sei. Seine Absage zur Rückkehr an die PSG-Bosse ist ein Indiz, dass in dem Rauschen eine Wahrheit liegt. Real Madrid wird am häufigsten als Abnehmer gehandelt.