35-Jähriger wegen Hasspostings nach Polizistenmorden von Kusel festgenommen

Ein 35-Jähriger ist in Kaiserslautern wegen Hasspostings zu den beiden nahe Kusel bei einem Einsatz ermordeten Polizisten festgenommen worden. Ein Beamter in seiner Freizeit erkannte den gesuchten Mann, wie die Polizei Kaiserslautern am Freitag mitteilte. Er habe gewusst, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Der Mann wurde wenig später in der Innenstadt gestellt und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Auf der Dienststelle klagte er plötzlich über Schmerzen in der Brust. Eigenen Angaben zufolge sah er sich nicht in der Lage, den weiteren polizeilichen Maßnahmen zu folgen. Der Rettungsdienst konnte bei einem Herz-EKG jedoch keine Auffälligkeiten feststellen. Als der Mann daraufhin in eine Zelle gebracht werden sollte, habe er angekündigt, überall zu erzählen, dass er von den Beamten misshandelt worden sei.

Die Polizei prüft nun, ob er sich damit wegen der Ankündigung einer Straftat strafbar machte. Der 35-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft. Wegen des Doppelmordes muss sich seit Juni ein mutmaßlicher Wilderer vor dem Landgericht in Kaiserslautern verantworten. Der 39-Jährige soll die beiden Beamten Ende Januar bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle auf einer Landstraße erschossen haben, um die Enttarnung seiner Wilderei zu verhindern.

ald/cfm

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