45km Stau: LKW-Fahrer aus der Ukraine sind sauer

45 Kilometer ist sie lang: diese LKW-Schlange in der Ukraine, an der Grenze zu Polen. Hunderte von Lastwagen, die mit Exportgütern beladen sind, sind vor dem Grenzübergang blockiert - nur schleppend gehen die Zollkontrollen auf der polnischen Seite voran. Eine belastende Situation, besonders für die LKW-Fahrer:

"Wir stehen seit drei Tagen hier und sind die Schlangen leid. Viele Leute nehmen die Überholspur, und die Polizei bestärkt sie und lässt sie durch. Mir reicht es. Es muss gehandelt werden, damit diese Warterei ein Ende hat und die Grenzüberquerung schneller geht. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, um diese Warterei zu beenden und die Grenzüberquerung zu beschleunigen", sagt einer der LKW-Fahrer.

Auf die Frage, welche Waren die Truckfahrer transportieren, seitdem die Blockade der ukrainischen Schwarzmeer-Häfen aufgehoben ist anwortet Kraftwagenfahrer Mykola, dass es sich hauptsächlich um Raps- und, Sonnenblumensamen, Öl und Weizen handele - all jene Waren, die das Land nicht auf dem Seeweg verlassen könnten.

Den LKW-Fahrern bleibt nur das Warten. Sie hoffen, dass sie es in zwei bis drei Tagen auf die andere Seite schaffen werden. Auch wenn es dort nicht viel besser aussieht.

Zuletzt hatten Autofahrer die Grenze blockiert und gefordert, die Inspektionen zur Einfuhr von pflanzlichen Erzeugnissen zu beschleunigen und eine Abfertigung rund um die Uhr zu ermöglichen.