5 Morgenroutinen, die deinen Schlaf ruinieren

·Freie Autorin

Laut einer Studie schlafen 80 Prozent aller Berufstätigen schlecht. Jeder zehnte Arbeitnehmer leidet sogar unter der schweren Schlafstörung Insomnie. Gehörst du auch dazu? Dann könnte es vielleicht helfen, diese fünf häufigen Angewohnheiten am Morgen zu ändern.

Viele Menschen in Deutschland leiden unter Schlafstörungen. Laut dem DAK-Gesundheitsreport "Deutschland schläft schlecht – ein unterschätztes Problem“ von 2017 fühlen sich 80 Prozent der Arbeitnehmer betroffen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung sind das etwa 34 Millionen Menschen. Die Studie kommt zu alarmierenden Ergebnissen: Fast die Hälfte der Erwerbstätigen ist bei der Arbeit müde (43 Prozent). Etwa ein Drittel (31 Prozent) ist regelmäßig erschöpft. Dabei ist Schlaf besonders wichtig, um Körper und Geist in den Einklang zu bringen. Wer seine Schlafqualität verbessert, steigert damit auch seine Leistungsfähigkeit – und die Laune! Dabei helfen könnte schon, wenn du auf folgende Morgenroutinen verzichtest:

1. Du stehst zu verschiedenen Uhrzeiten auf

Eine regelmäßige Schlafroutine ist wichtig. Wenn du aber beispielsweise an einem Sonntag ein paar Stunden länger schläfst, wirst du möglicherweise erst später als gewöhnlich wieder müde werden. Das bedeutet auch, dass deine Schlafenszeit verkürzt wird und du am Montag geschlaucht aufstehst, wenn du zur Arbeit musst.

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Übrigens: Eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Meditationsapp Calm hat ergeben, dass der Sonntag der Wochentag ist, an dem die meisten Menschen unter Einschlafproblemen leiden.

2. Du trinkst zu viel Koffein

Wer zu viel Koffein am Morgen trinkt, kann seine gesamte Schlafroutine durcheinander bringen. Generell tritt die Wirkung von Koffein innerhalb von 15 Minuten ein und erreicht ihren Höhepunkt etwa eine Stunde später. "Sechs Stunden nach dem Konsum von Koffein befindet sich noch die Hälfte davon im Körper“, so die Cleveland Clinic. "Es kann bis zu 10 Stunden dauern, bis Koffein vollständig aus dem Blutkreislauf verschwunden ist.“ Wer morgens also mehr als nur eine Tasse trinkt, kann den Effekt eventuell noch bis zum Abendessen spüren.

3. Du drückst die Snooze-Taste zu häufig

Nur noch ein bisschen länger schlafen. Es ist aber auch zu verführerisch, die Snooze-Taste zu drücken! Doch meist bleibt es nicht bei einem Mal. Wer die Snooze-Funktion betätigt, tut das häufig ein paar Mal hintereinander. Dabei ist das ständige Wachwerden und Weiterschleifen Gift für unseren Körper und bringt den zirkadianen Rhythmus durcheinander. Das bedeutet im Klartext auch, dass unser Gehirn verwirrt ist und nicht mehr weiß, ob es müde oder doch lieber wach sein soll. Das kann zu noch mehr Müdigkeit führen.

4. Du bekommst zu wenig Sonnenlicht ab

Was sich ebenfalls auf unseren zirkadianen Rhythmus auswirkt - allerdings im positiven Sinne - ist das Sonnenlicht. Öffne deshalb direkt nach dem Aufstehen die Vorhänge und Rollos und lasse Licht ins Zimmer! Denn: Laut dem Center for Disease Control and Prevention ist die Lichteinwirkung auf den Körper bis zu einer Stunde nach der gewöhnlichen Aufwachzeit am höchsten. Ebenso zwei Stunden vor dem Einschlafen. Extra-Tipp: Wenn du abends immer noch Einschlafschwierigkeiten hast, dimme die Lichter vor der regulären Einschlafzeit. So solltest du noch besser in den Schlaf finden. Im Dunkeln wird nämlich das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet, das uns müde macht. Sonnenlicht dagegen hält wach.

5. Du greifst sofort zum Smartphone

Helles Licht, vor allem die Blauanteile vom Telefon oder Laptop, verhindern, dass unser Körper das für einen gesunden Schlaf wichtige Hormon Melatonin ausschüttet. Und das ist noch nicht alles: "Wenn wir aufwachen und auf unser Telefon schauen und eine E-Mail von unserem Chef kommt, in der steht: 'Wir müssen reden‘, oder eine E-Mail von einem Kunden, der sagt: 'Hey, kann ich dich später anrufen?‘, gehen wir direkt aus unserem Schlaf in den Panikmodus über, der unser Herz rasen lässt“, sagte Susie Moore, Lebensberaterin und Autorin von "Let It Be Easy: Simple Ways To Stop Stressing And Start Living“ gegenüber der HuffPost.

Immer erschöpft? Fünf häufige Ursachen für ständige Müdigkeit

Du lässt also zu, dass jemand anderes vorgibt, wie du dich an diesem Tag fühlen sollst. Bei der Morgenroutine sollte es aber nur um dich gehen. Deine Aufregung kann sich nämlich auf den kompletten Tag auswirken und dich bis zum Abend beschäftigen. Wieder in einen ruhigen Zustand zu kommen, ist dann viel schwieriger, so Moore. Wer sich selbst also einen Gefallen tun will, sollte das Telefon morgens erst mal links liegen lassen, damit er abends besser einschlafen kann.

VIDEO: Neue Studie: Licht aus für einen gesunden Schlaf!

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