50 Jahre Carlsen Comics: Das Comic-Universum von Ottensen

Der Verlag macht die früher verpönten Bildergeschichten seit 1967 salonfähig.

Sie wurden in Frankreich als neue Kunstform geadelt, in Deutschland jedoch als „Schmutz- und Schund-Literatur“ öffentlich verbrannt: Es war ein großes Wagnis, als der Carlsen-Verlag 1967 begann, Comics in den Buchhandel zu bringen. Heute, 50 Jahre später, ist die Firma in Ottensen einer der drei größten Verlage für Bildergeschichten in ganz Deutschland – und hat maßgeblich dazu beigetragen, dieses Medium salonfähig zu machen.

„Tim im Lande der Sowjets“ hieß der Auftakt zu der Erfolgsgeschichte. Die Tochterfirma eines dänischen Verlages hatte die Lizenz für die belgische Comic-Serie um den smarten Reporter Tim und wollte die Serie auch hier auf den Markt bringen.

„Damals waren Comics eher ein Wegwerf-Produkt“, erzählt Klaus Schikowski, Programmleiter Comics beim Carlsen-Verlag. „Es gab sie als Hefte am Kiosk. Carlsen aber brachte die Bücher in den Buchhandel, als hochwertige Alben.“ Während Comics auf dem französischen und belgischen Markt als „neunte Kunst“ anerkannt waren, musste man in...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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