500 Millionen Euro: Aachener Chip-Startup kurz vor Mega-Finanzierung

Das Startup Black Semiconductor will im Chip-Markt mitmischen - Copyright: Getty Images
Das Startup Black Semiconductor will im Chip-Markt mitmischen - Copyright: Getty Images

Der europäische Chipmarkt erfährt eine bedeutende Entwicklung, da das Aachener Startup Black Semiconductor in Kürze eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von insgesamt 500 Millionen Euro abschließen könnte. Das geht aus einem Bericht des Handelsblatt hervor.

Diese Finanzierung, die von staatlichen Mitteln (70 Prozent) und Privatinvestoren (30 Prozent) stammt, zielt darauf ab, eine wegweisende Verbindungstechnik für Chips zu entwickeln. Obwohl die Halbleiterbranche von Giganten wie TSMC und Nvidia dominiert wird, hat Black Semiconductors Gründer, Daniel Schall, laut Bericht hart für die Finanzierung seines Chip-Startups gekämpft.

Black Semiconductor wurde als eigenständiges Unternehmen aus dem gemeinnützigen Forschungszentrum AMO gegründet. Die Firma strebt an, eine innovative Methode zu entwickeln, um Halbleiter herzustellen, die mindestens 10.000-mal leistungsfähiger sind als herkömmliche Chips.

Die geplante Finanzierung erstreckt sich bis 2030 und wird in mehreren Tranchen ausgezahlt, so das Handelsblatt. Auch der Mitbegründer von ARM, Hermann Hauser, sowie der Informatiker und Sun-Microsystems-Mitgründer Andreas von Bechtolsheim sollen sich beteiligen. Black Semiconductor profitiert von großzügigen Beihilfen im Rahmen des europäischen IPCEI-Programms Mikroelektronik, einem gemeinsamen Vorhaben in Europa.