55 Prozent der Deutschen möchten mindestens ein Jahresgehalt ansparen

Immer mehr Banken heben Gebühren für Girokonten an

Deutsche Sparer sind einer repräsentativen Umfrage zufolge weiterhin sicherheitsbewusst: Gut 55 Prozent der befragten Bundesbürger fühlen sich erst mit Rücklagen in der Höhe eines Jahresgehalts oder mehr sicher, wie aus einer Erhebung im Auftrag des Zinsportals Weltsparen hervorgeht, die AFP am Freitag vorlag. Lediglich knapp zwölf Prozent fühlen sich demnach "auch ohne Erspartes gut abgesichert".

"Dennoch besteht eine deutliche Lücke zwischen den persönlichen Sparzielen und der Ernsthaftigkeit, mit der diese verfolgt werden", erklärte das Portal. Knapp 46 Prozent der Ende November Befragten hatten demnach das Gefühl, nicht genug zurückzulegen. Oft gingen mit dem Sparen zudem "große Entbehrungen über einen langen Zeitraum einher - das ist besonders schmerzhaft und schwer leistbar bei niedrigem Einkommen", erklärte Weltsparen.

Laut Portal-Mitgründer und Unternehmenschef Tamaz Georgadze haben Sparer nur mit transparenten und kostengünstigen Anlageprodukten "wirklich eine Chance auf eine vermögensbildende Rendite". Dabei gelte es, das passende Produkt "je nach Lebenssituation und Alter" zu finden, sagte er. "Das gilt insbesondere in Zeiten von Null- und Negativzinsen."