6 Anzeichen dafür, dass ihr es mit einem mental schwachen Menschen zu tun habt

Lisa Schönhaar

Wissenschaftler fanden heraus, dass gerade Männer, die mental schwach sind und sich stark geben, ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen riskieren könnten.

Niemand kann alles wissen, über allem stehen und sich vor nichts fürchten. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, bereitet vielen Menschen jedoch Unbehagen.

Wir alle haben so unsere Schwierigkeiten damit, Schwächen zuzugeben. Mental starke Menschen jedoch gehen mit ihren persönlichen Unzulänglichkeiten anders um als mental schwache.

Sich ständig als der taffe Überlegene aufzuspielen, mag kurzzeitig dem Ego helfen oder dafür sorgen, dass ihr ein wenig Bewunderung eures Umfelds einstreicht — auf lange Sicht ist das aber keine gute Idee.

Das legt zumindest eine Studie von Psychologen der Rutgers University in New Jersey nahe. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass gerade Männer, die mental schwach sind und sich stark geben, ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen riskieren könnten.  

Die Studie wurde im Fachmagazin „The Journal of Health Psychology“ publiziert und umfasst eine Untersuchung, die ergab, dass Männer, die nach Außen gern Stärke zeigen, beispielsweise seltener einen Arzt aufsuchen. Tun sie es doch, dann spielen sie insbesondere vor männlichen Ärzten gern ihre Symptome herunter. Interessanterweise sind das aber auch jene Männer, die kaum zu weiblichen Ärzten gehen, weil sie diese für weniger kompetent halten. 

Die Forscher nehmen an, dass dies einer der Gründe dafür sein könnte, warum Männer im Schnitt fünf Jahre früher sterben als Frauen. 

Natürlich gibt es aber auch Frauen, die sich gerne taff geben, obwohl sie eigentlich unsicher sind. Die Autorin des Buchs „13 Things Mentally Strong People Don't Do“, Amy Morin, zählt in einem Gastbeitrag beim Magazin „Inc.“ sieben Anzeichen auf, die darauf hindeuten, dass ihr es mit einem mental schwachen Menschen zu tu habt:



1. Sie kaschieren Unsicherheiten

Sich dauernd hart zu geben, bedeutet auch, dass sich jemand selbst einredet, immer der Beste zu sein. Oder sein zu müssen. 

Mental starke Menschen wissen, dass das nicht möglich ist. Anstatt zu versuchen, ihre Schwächen permanent zu überspielen, erkennen sie diese an und nehmen sich als Anhaltspunkt zur ständigen Weiterentwicklung. 

Anstatt also Energie darauf zu verschwenden, Unzulänglichkeiten irgendwie zu kaschieren, sollten sie lieber darin investieren, an sich zu arbeiten. 



2. Ihr Selbstwertgefühl ist abhängig davon, wie andere Menschen sie sehen

Mental schwache Menschen machen sich ständig Gedanken darüber, wie sie auf andere wirken. Ihr Selbstwertgefühl hängt fast ausschließlich davon ab, wie andere über sie denken. 

Mental starke Menschen hingegen sorgen sich nicht ständig darum, ihrem Umfeld dauernd etwas beweisen zu müssen. Sie treibt eher an, sich selbst etwas zu beweisen. Diese Menschen haben kein Problem damit, auch mal um Hilfe zu bitten, wenn sie welche benötigen, und sie ziehen ihre Energie aus ihrem Anspruch an sich selbst, immer besser und stärker zu werden. 



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