6000 Menschen protestieren in Paris nach Tod eines Chinesen durch Polizeischüsse

Proteste in Paris

Der Tod eines Chinesen durch Polizeischüsse in Paris sorgt weiter für Proteste. In der französischen Hauptstadt versammelten sich am Sonntag nach Polizeiangaben rund 6000 Menschen auf dem Platz der Republik, auf Spruchbändern stand unter anderem "Mörderische Polizei, wir verlangen Gerechtigkeit." Einzelne Demonstranten warfen Flaschen und Eier auf Polizisten. Die Beamten setzten Tränengas ein.

Ein Polizist hatte vor einer Woche bei der Erstürmung einer Wohnung einen 56-jährigen chinesischen Familienvater erschossen. Laut Polizeiangaben hatte der Mann die Beamten mit einer Schere angegriffen. Die Familie des Toten weist dies entschieden zurück. Der Tod des Mannes führte wiederholt zu teils gewaltsamen Protesten in der französischen Hauptstadt und zu diplomatischen Spannungen zwischen Peking und Paris.

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