Minus 62 Grad in der Nacht: So kalt war es lange nicht mehr in Sibirien

Minus 62 Grad in der Nacht - die russische Region Jakutien ächzt unter extremer Kälte. Die Temperaturen im neuen Jahr lagen bisher etwa 7 Grad unter dem klimatischen Durchschnitt. Mit Besserung ist erstmal nicht zu rechnen. Schuld ist eisige Luft, die von der Arktis herüberweht.

Eine Fischverkäuferin sagt, "zum ersten Mal erleben wir hier solch einen Winter. In den Vorjahren war es recht warm. Jetzt ist es kalt. Das können die Menschen von hier bestätigen. Denen, die von woanders kommen, um Fisch zu verkaufen, sitzt die Kälte in den Knochen."

Ein Autofahrer berichtet auf Twitter, dass wegen der Kälte sogar Autoreifen platzen.

Es fühlt sich wie der kälteste Winter überhaupt an. Und meine Schuhe sind nicht warm genug.

Eine Studentin klagt, "mir ist so kalt, es fühlt sich wie der kälteste Winter überhaupt an. Und meine Schuhe sind nicht warm genug. In den Gebäuden ist es warm, aber draußen sehr kalt. Wie soll man sich darauf einstellen?"

Wegen der extremen Kälte fiel in Jakutien der Unterricht aus. Dichter Nebel verursachte mindestens einen Massenautounfall. Und Anfang Januar fiel in mehr als Tausend Haushalten in Jakutsk die Heizung aus bei minus 40 Grad...