62 Verträge laufen aus: Jäger gegen befristete Stellen bei der Polizei

Die beiden Männer waren im Hafturlaub und müssen zurück in die JVA Remscheid.

Die auf zwei Jahre befristeten Arbeitsverträge von 62 Tarifbeschäftigten bei der Polizei Köln sorgen für Wirbel. Nach dem Bericht im „Kölner Stadt-Anzeiger“ meldet sich die FDP zu Wort und fordert, alle 62 Arbeitsverträge zu entfristen.

Die Landesregierung verweigere „engagierten Beschäftigten verlässliche Perspektiven und somit der Polizei in NRW die dringend erforderliche Entlastung“, so Innenexperte Marc Lürbke.

Im Sommer 2018 laufen die ersten Arbeitsverhältnisse aus, die aus dem sogenannten Maßnahmenpaket finanziert werden – landesweit 350 Stellen. Die Idee: Die Angestellten sollen Verwaltungsaufgaben übernehmen, die bislang Polizeibeamte ausüben; diese könnten stattdessen dort eingesetzt werden, wo dringend Polizisten fehlen.

Mathies kämpfte vergeblich um Entfristung

„Dieses Konzept hat sich bewährt. Ich werde mich bei den Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass so viele Angestellte wie möglich unbefristet weiterbeschäftigt werden“, sagte Innenminister Ralf Jäger am Montag auf Anfrage  dieser Zeitung.

Die seit 2016 geschaffenen Stellen sollen sukzessive bis 2024  auslaufen. Auch Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies hat nach eigenen Angaben bislang vergeblich um eine Entfristung  gekämpft. ...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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