Ab Mittwoch wieder Vollfrühling für ganz Deutschland - über 20°C

·Lesedauer: 4 Min.

Die nächsten Tage kann es noch vereinzelt Schauer geben, doch danach bleibt es überwiegend trocken. Die erste Maiwoche beschert uns viel Sonnenschein und Höchstwerte bis zu 20 Grad.

Die Sonne bleibt uns noch etwas länger erhalten (Symbolbild: Getty Images)
Die Sonne bleibt uns noch etwas länger erhalten (Symbolbild: Getty Images)

Das wechselhafte Wetter tut der Natur gut. Allerdings beschränkt sich der Regen aktuell weiterhin nur auf die Mitte und den Süden des Landes. Der Norden und Osten verbleiben auf der trockenen Seite. Da ist bis weit in den Mai hinein kein nennenswerter Niederschlag in Sicht. Sonst gibt es heute und morgen am Dienstag noch einzelne Schauer und Gewitter. Da ist auch mal Starkregen mit dabei. Ab Mittwoch kommt dann ein neues Hoch und es wird überall sehr sonnig und warm werden. Das könnte auf bis zum 1. Mai so weitergehen. Ein Kälterückfall oder gar verführte Eisheilige sind zunächst nicht in Sicht, aber eben auch noch kein Sommerwetter.

Viel Sonnenschein ab Mittwoch

"Der Frühling macht eine kleine Pause und bringt dabei endlich mal wieder Regen. Viele Regionen gehen leer aus, aber immerhin einige können sich über Niederschläge freuen und die sind auch dringend notwendig. Heute und morgen gibt es noch etwas an Regen zu holen, danach geht das trockene Wetter weiter. Im Osten und Norden kommt aber so gut wie nichts vom Himmel. Dort geht es sehr trocken weiter. Ab Mittwoch setzt sich dann wieder ein Hoch mit viel Sonnenschein durch und das bleibt mindestens bis zum 1. Mai bei uns in Deutschland. Der Tanz in den Mai und der Maifeiertag bringen dann auch viel Sonnenschein. Die Wahrscheinlichkeit für kurze Schauer ist besonders an den Nachmittagen vorhanden, aber nicht besonders groß. Meist ist der 1. Mai richtig schön und man kann den Tag für Maiausflüge nutzen. Auch die erste Maiwoche bringt meist trockenes und schönes Wetter, die Höchstwerte liegen auch dann um 15 bis 20 Grad. Zum Ende der ersten Maidekade werden dann sogar Höchstwerte bis zu 25 oder 26 Grad angedeutet, aber das muss man erstmal abwarten. Der Frühling 2022 ist aktuell vor allen Dingen eins und da ist: deutlich zu trocken! Das Niederschlagssoll ist erst zu 32 Prozent erfüllt, dabei ist schon mehr als die Hälfte des meteorologischen Frühlings vorüber. Es deutet wieder einiges auf ein sehr trockenes Frühjahr hin. Zudem ist der Frühling 2022 rund 1,1 Grad wärmer als das Klimamittel. Sein Sonnenscheinsoll hat er schon zu knapp 90 Prozent erfüllt. Der Frühling ist in diesem Jahr bisher somit zu warm, sehr sonnig und deutlich zu trocken“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met (www.qmet.de), gegenüber dem Wetterportal wetter.net(www.wetter.net).

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Montag: Immer wieder Schauer, das gilt für die Mitte und den Süden, im Norden und Osten passiert fast nichts! 12 bis 17 Grad

Dienstag: weiterhin in einigen Landesteilen Apriletter und Regenschauer mit Gewittern, nach Norden und Osten meist trocken, 14 bis 18 Grad

Mittwoch: meist setzt sich überall die Sonne durch und es wird wieder warm, 15 bis 20 Grad

Donnerstag: meist sonnig und trocken, 16 bis 22 Grad

Freitag: meist schön mit Sonnenschein, 17 bis 22 Grad

Samstag: immer wieder Sonne, ein paar Wolken, kaum Schauer, 15 bis 20 Grad

Sonntag: oftmals freundlich und trocken, 15 bis 20 Grad

Montag: immer wieder Sonnenschein, ein paar Wolken, meist trocken 14 bis 21 Grad

Dienstag: durchweg freundlicher Mix aus Sonne und Wolken, trocken, 15 bis 20 Grad

Steigende Temperaturen bis 25 Grad

Zum Ende der ersten Maidekade deuten die Wettermodelle dann steigende Temperaturen an, Werte um 25 Grad wären möglich und damit wieder Sommertage. Das ist aber noch sehr unsicher. Was weiterhin besonders für den Norden und Osten nicht in Sicht ist, das ist flächendeckender Landregen. Der bleibt weiter außen vor.

"Unterm Strich scheint auch der Mai nach den aktuellen Trends der Wettermodelle zu trocken und recht warm auszufallen. Das wäre dann nach März und April der dritte Frühlingsmonat in Folge mit zu wenig Niederschlag“, erklärt Wetterexperte Jung.

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