Aborigines zeigen Prinz Harry australischen Regenwald

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Auch bei den Aborigines sorgt Harry für Begeisterung

Mit einer traditionellen Aborigine-Zeremonie ist Prinz Harry auf der australischen Insel Fraser Island begrüßt worden. Mitglieder des Aborigine-Volkes der Butchulla tanzten am Montag für den royalen Gast und zeigten ihm die atemberaubende Natur der zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Insel. Nach einer längeren Ruhepause schloss sich Harrys schwangere Frau Meghan am Nachmittag einem Treffen mit Fans an - sehr zu deren Freude.

Nach einem straffen Programm in der ersten Woche ihres Australienbesuchs hatte der Kensington-Palast Meghan längere Pausen von den Reisestrapazen verordnet. Deshalb reiste das Paar auch getrennt nach Fraser Island: Während Harry auf einem Kahn zu der Insel schipperte, nahm die Herzogin ein anderes Schiff zu einem Luxusresort, um sich auszuruhen.

Dort stieß sie am Nachmittag wieder zu Harry, zu einem gemeinsamen Spaziergang über die Mole und einem Treffen mit den Menschen dort. Dabei hielt Meghan mit einer Hand die Hand ihres Manns und mit der anderen liebevoll ihren Babybauch. Strahlend nahmen beide weitere Babygeschenke entgegen.

Ein Jugendlicher, der ihr enthusiastisch ein Schild mit dem selbstgereimten Gruß "Meghan Markle you make me sparkle" (Meghan Markle, Du lässt mich strahlen) entgegenhielt, war so aufgeregt, dass er hinterher nicht mehr wusste, was sie ihm gesagt hatte. Sie sei jedenfalls "sehr dankbar gewesen", berichtete er news.com.au.

Fraser Island ist die weltweit größte Sandinsel. Der Regenwald des bekannten Urlaubsziels gehört nun zum Waldschutzprogramm der Queen in den Commonwealth-Staaten. Prinz Harry enthüllte bei der Aborigine-Zeremonie eine entsprechende Plakette.

Dieselbe Plakette hatte sein Vater, Thronfolger Prinz Charles, bereits im April enthüllt, doch befand sich diese damals noch nicht vor Ort, wie sein Sohn erklärte: "Ich habe nun das Privileg, sie hier zu enthüllen - glücklicherweise sind wir beide hochqualifiziert im Plaketten-Enthüllen", witzelte er. Völlig ernst gemeint schallte ihm derweil ein Kompliment aus der Menge entgegen: "In Natura sieht er deutlich besser aus".

In der Stadt Hervey Bay vor Fraser Island sollte der Queen-Enkel später zwei Rettungssanitäter treffen, die einer sterbenden Frau ihren letzten Willen erfüllt und sie an den Strand gefahren hatten. Das Foto mit der Frau auf einer Krankentrage und dem Blick auf den Ozean ging im vergangenen Jahr um die Welt.

Fraser Island war die letzte Station des Paars in Australien. Im Anschluss standen noch die Commonwealth-Staaten Fidschi, Tonga und Neuseeland auf dem Programm.