Abrutschen auf Platz 15 - Ratlose Löwen: "Was sollen wir noch tun?"

Matthias Eicher

Trainer Vitor Pereira hadert mit der unglücklichen Niederlage gegen Kaiserslautern. Der TSV 1860 ist nur noch Fünfzehnter, die Lage wird immer brisanter. "Ich bin tieftraurig", schreibt Hasan Ismaik.

München - Am Ende war er ratlos. "Wir haben dieses Spiel dominiert, hatten Torchancen, was sollen wir noch tun?", fragte sich Vitor Pereira am Freitag zu später Stunde auf dem Betzenberg. Er fragte sich vergebens, denn das 0:1 beim Abstiegskonkurrenten 1. FC Kaiserslautern ließ sich nicht mehr ändern.

"Schon ein Unentschieden wäre heute ungerecht gewesen", haderte der Löwen-Trainer, trotzdem blieb der Befreiungsschlag den Roten Teufeln vorbehalten. Und Sechzig? Nach der Pleite am 30. Spieltag durch das Eigentor von Christian Gytkjaer und dem dritten sieglosen Spiel in Folge taumeln die Giesinger in Richtung Abgrund – im dritten Jahr in Serie. Unaufhaltsam. Und scheinbar ohnmächtig. Angesichts der unglücklichen Niederlage, zuletzt zweier später Gegentore gegen den VfB Stuttgart und den SV Sandhausen (je 1:1) und dem spielentscheidenden Platzverweis für Sebastian Boenisch gegen Aue (0:3) könnte man schier auf den Gedanken kommen: Hat sich das Schicksal gegen die Löwen verschworen?

Konkurrenz spielt nicht mit

Auch die Konkurrenz setzt Sechzig weiter unter Druck: Nach dem 3:1-Sieg des FC St.
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